08.04.2019 18:43 0 Kommentare

Der eigene Pool im Garten

Ein eigener Pool im Garten - Das sollten Sie wissen

Die Menschen, die sich einen eigenen Pool im Garten wünschen, sind so unterschiedlich, wie die Möglichkeiten, die man bei der Umsetzung eines eigenen Pools hat. Das können Eltern sein, die sich für den Nachwuchs ein Schwimmbecken wünschen, um nicht den ganzen Tag im öffentlichen Schwimmbad verbringen zu müssen, sondern den Kindern das Baden einfach mal zwischendurch ermöglichen wollen und den häuslichen Aufgaben trotzdem nachgehen möchten. Das können aber auch Saunagänger sein, die sich den Traum von der Sauna bereits erfüllt haben und nun nach einer Abkühlung nach dem Saunagang suchen, die mehr bietet als die kalte Dusche im Garten. Auch ältere Menschen erfüllen sich oft den Wunsch nach einem eigenen Pool im Garten bei Renteneintritt, um die neu gewonnene Zeit im Schwimmbecken zu nutzen.


Vorteile von einem eigenen Gartenpool

Die Vorteile eines eigenen Pools sind vielfältig. Nicht jeder Kunde kann sich mit jedem einzelnen Vorteil identifizieren. Aber im Grunde ist ein eigener Pool für fast jeden ein Mehrwert:


• Poolbesitzer sind unabhängig von öffentlichen Schwimmbädern, Freizeitbädern und Wellness-Einrichtungen. Sie müssen sich nicht nach Öffnungszeiten richten und haben auch keine Anfahrtswege.
• Im eigenen Pool gelten die eigenen Hygienebestimmungen.
• Auch der Lautstärkepegel ist im und um den eigenen Pool ein anderer, als zum Beispiel in einem Freizeitbad.
• Viele fühlen sich von den Blicken fremder Menschen gestört. Zuhause können selbst die direkten Nachbarn noch mit Sichtwänden und Hecken ausgesperrt werden und es herrscht absolute Privatsphäre.
• Im eigenen Pool dürfen die eigenen Kinder und deren Freunde unbeschwert spielen und toben. Das ist gerade in einem Wellnessbereich oft nicht der Fall. In einigen Anlagen sind Kinder, gerade mit Luftmatratzen, Wasserbällen und anderem Wasserspielzeug, nicht erwünscht.
• Den eigenen Pool nutzt man sicherlich öfter mal spontan, denn gerade nach der Arbeit überlegen viele durchaus, ob sie den Weg ins Freibad noch auf sich nehmen. Im eigenen Garten ist man schnell noch mal für eine Abkühlung nach Feierabend in den Pool gesprungen.
Was sind die Grundvoraussetzungen für einen eigenen Pool im Garten?

Die Grundvoraussetzungen für einen Pool sind im Grunde nur genügend Platz im Garten und der passende Pool für diesen Platz und die Bedürfnisse des Pooleigentümers. Ist der Platz für den Pool, der Platz für die Poollandschaft rundherum und das Budget vorhanden, findet sich auch der richtige Pool inklusive aller Zubehörteile, die genau zum Garten und dem Poolbesitzer passen.

Wichtig für einen Pool ist übrigens weniger der Wasseranschluss, sondern mehr der Stromanschluss, denn es braucht, um die Filter und Lichtanlage am Laufen zu halten. Das Befüllen des Schwimmbeckens muss natürlich auch gewährleistet sein. Aber die meisten Poolanlagen brauchen keine dauerhaften Wasseranschlüsse. Aber nahezu alle brauchen einen Stromanschluss.

Eine Baugenehmigung braucht es für die meisten privat genutzten Pools übrigens nicht. Das Nachfragen beim Bauamt, gerade wenn man in einem Naturschutzgebiet, Wasserschutzgebiet oder ähnlichem lebt, lohnt sich allerdings durchaus.


Welche Poolarten und Größen gibt es?

Die Größen sind je nach Poolart durchaus unterschiedlich. Die Poolarten werden unterschieden in die verschiedenen Bauweisen:

• Einstückbecken
• Folienpools
• Fliesenbecken


Zusätzlich dazu lassen sich die Poolarten nach den verschiedenen Materialien unterscheiden:


• Stahlwandbecken
• Styroporpools und Schalsteinbecken mit Folie
• Polyesterbecken und GFK-Becken
• Edelstahlbecken


Je nach Art, Material und Bauweise des Beckens sind verschiedene Größen und möglich. Bei der Auswahl des richtigen Pools helfen wir natürlich gern.


Was muss ich bei einem eigenen Pool im Garten beachten?

Mit der Anschaffung eines eigenen Pools ist es nicht getan. Das Becken allein und Wasser darin machen noch keinen gepflegten und einladenden Pool aus. Um wirklich langfristig Freude am eigenen Pool zu haben, sollten ein paar Dinge beachtet werden:


Wasserpflege

Das Wasser im Schwimmbecken soll hygienisch und klar sein. Dabei wollen die meisten Poolbesitzer weder den typischen Chlorgeruch noch gereizte Augen- und Haut nach dem Schwimmen. Das bedeutet, die Poolchemie muss gut dosiert eingesetzt werden. Der pH-Wert, die Desinfektion, die Algenverhütung und auch die Menge der Flockungsmittel sollte stimmen. Dann passt auch die Wasserqualität. Ab und an muss die Wasserpflege angepasst werden, das kann an Wetterbedingungen, häufiger Nutzung oder an anderen äußeren Faktoren liegen.


Abdeckung

Ein Schwimmbecken braucht auch eine Abdeckung. Die sollte bei der Anschaffung mit ins Budget einberechnet werden. Es gibt auf dem Markt unheimlich viele verschiedene Modelle und Ausführungen. Wichtig ist die Abdeckung besonders für die Unfallverhütung, zum Schutz des Wassers vor Laub und Insekten und auch für die Temperatur des Wassers. Durch eine Solarabdeckung kann beim Heizen zum Beispiel zusätzlich noch Energie gespart werden.


Kosten

Die Kosten eines eigenen Schwimmbeckens unterscheiden sich in Anschaffungskosten und in Unterhaltungskosten. Beides lässt sich bei der Auswahl des Pools selbst und dessen Anlage zur Wasserpflege, den Einbauteilen und der Lichtanlage gut planen und steuern. Wer vorher ein Budget festlegt, erspart sich im Nachhinein böse Überraschungen und schafft Planungssicherheit.


Pooltechnik

Neben dem Poolbecken selbst, ist einiges an Poolzubehör möglich und teilweise auch nötig. Die Einbauteile des Pools sorgen für eine gute Zirkulation des Wassers. Die Beleuchtung kann je nach Intensität und persönlichen Wünschen nicht nur den Pool erhellen, sondern auch durch verschiedene Farben eine ganz besondere Atmosphäre schaffen. Das Herzstück des Pools ist die Filteranlage.


Kleines Fazit zum Thema eigener Pool im Garten

Der eigene Pool ist natürlich eine Investition. Er schafft eine Wellnessoase im eigenen Heim. Er schafft Unabhängigkeit von öffentlichen Schwimmbädern und Wellnessbereichen. Zudem spart er, gerade bei Familien mit Kindern langfristig durchaus Geld, denn ein Tag mit der ganzen Familie im Freizeitbad, kostet teilweise dreistellige Beträge. Das können nur die wenigsten Familien die kompletten Sommerferien leisten.

Kommentare

Kommentar eingeben

* Pflichtfelder