zurück zur Übersicht

Saunaaufguss mit Saunaduft

15.06.2019 10:56 0 Kommentare

Saunadüfte

Sie möchten noch mehr aus Ihrer Sauna herausholen, Ihrem Körper etwas Gutes tun oder etwas Neues ausprobieren? Dann empfehlen wir Ihnen Saunaaufgüsse bzw. ätherische Öle. Eine passende Duftrichtung macht das Saunieren gemütlicher, abwechslungsreicher und oft wirkt Ihre Sauna dadurch auch hygienischer. Wenn Sie erstmal in den Genuss gekommen sind, werden Sie darauf nicht mehr verzichten möchten. Im Folgenden haben wir ein paar interessante Punkte für Sie zusammengefasst.

Welche Auswahl an Düften gibt es?

Wie auch bei Parfüms gibt es im Allgemeinen viele verschiedene Duftrichtungen auf dem Markt. Neben den klassischen Duftrichtungen wie Minze, Eukalyptus oder Schweizer Kräuter gibt es aber auch ausgefallenere Düfte wie Amaretto, Erotic oder für den Winter Wintertraum für Ihre Sauna. Wir bieten übrigens unseren eigenen Saunaaufguss mit 19 beliebten verschiedenen Duftrichtungen an. Da ist für jeden etwas dabei.

Wie wirken Saunadüfte auf den Körper?

Die Aromastoffe die in den ätherischen Ölen enthalten sind, entfalten sich nach dem Aufguss (Aufgussgemisch wird auf die Steine gegossen) und der Wasserdampf wird von den Sauna-Nutzern inhaliert, sowie durch die Haut aufgenommen. Dabei kann es zu einer Steigerung des Wohlbefindens beim Menschen beitragen und Krankheiten (zum Beispiel Erkältungen) lindern, bzw. vorbeugen. Auch die Haut profitiert davon und wird gepflegt. Nicht ohne Grund werden ätherische Öle auch für medizinische Zwecke eingesetzt. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass auch durch den Geruchssinn verschiedene Nebeneffekte aktiv werden. Zum Beispiel kommen Erinnerungen wieder, die Sie im Zusammenhang mit diesem Duft erlebt haben und Ihr Körper kann sich dazu auf unterschiedliche Art und Weise entspannen. Durch die Inhalation können die ätherischen Öle auch auf die Organe einwirken. Hier eine kleine Liste von beliebten Ölen und deren nachgesagte Wirkung:

  • Lavendel: beruhigend
  • Orange, Zitrone: Aufhellung der Stimmung
  • Citrus, Limone: erfrischend, belebend, kühlender Duft
  • Latschenkiefer: erfrischend, stärkend, kräftigender und atmungsaktiver harziger Waldgeruch
  • Limette: kühlend, anregend, frischer Geruch
  • Minze: kühlend, ausgleichender und fruchtig frischer Duft
  • Birke: stabilisierend, anregend und ausgleichend
  • Melone: fruchtig, frisch
  • Pfefferminze: kühlende Atmosphäre, steigert das Wohlbefinden, leicht anregend
  • Eukalyptus: frischer Atem
  • Lemongras: harmonisierend

Wie werden Saunaaufgüsse optimal in der Sauna verwendet?

Um die Saunadüfte optimal genießen zu können, benötigen Sie einen Kübel und eine Kelle. Den Kübel füllen Sie mit lauwarmem Wasser (durch wärmeres Wasser bessere Verteilung der Duftstoffe) und geben Sie anschließend das von Ihnen gewünschte Duftkonzentrat in geringer Dosierung (Empfehlung: ca. 5 – 15 ml pro Liter) hinzu. Natürlich können Sie die Menge Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Beachten Sie jedoch auf jeden Fall die Hinweise auf der Verpackung des Duftkonzentrats. Nun können sie vorsichtig und langsam mit der Kelle den Aufguss von hinten nach vorne über die Saunasteine gießen. Es steht einem wohltuenden Saunaaufguss mit einem angenehmen Saunaduft nichts mehr im Wege.

Alternativ kann auch eine Aufgussschale verwendet werden, die zwischen die Steine gelegt wird und ebenfalls mit Wasser und Konzentrat gefüllt wird. Dies wird oft verwendet, wenn die Öle entflammbare Substanzen enthalten, die nicht direkt auf die heißen Saunasteine gelangen dürfen.

Was ist der Gluthauch und wie wird er von Saunadüften beeinflusst?

Der Gluthauch ist der Wasserdampf, der während eines Saunaaufgusses auf die Haut trifft und dabei die Wärme der Saunasteine überträgt. Daraus folgt ein verstärktes Hitzegefühl, das als Höhepunkt der Sauna-Session gilt. Die Haut wird besser durchblutet und der Kreislauf wird noch mehr angeregt als sonst. Bei regelmäßiger und langfristiger Nutzung von Saunaaufgüssen können Sie dadurch Ihr Immunsystem gezielt stärken.

Da der Aufguss meist das Highlight der Saunagänger ist, können zusätzlich Saunadüfte zu noch mehr Entspannung und Wohlbefinden verhelfen.

So kann der Gluthauch noch besser gelingen:

Sie können dem Aufgusswasser Eis hinzufügen, da das Eis schmilzt und gleichzeitig verdampft. Ebenfalls sollten Sie vor dem Aufguss kurz die Sauna lüften, damit Sie das Highlight mit frischer Luft genießen können.

Düfte in der Sauna

Warum es wichtig ist, ausschließlich hochwertige Duftkonzentrate zu verwenden

Oft werden günstige Aufgussmittel angeboten, die Tenside und andere chemische Stoffe enthalten, die leicht entflammbar sind und daher nur mit großer Vorsicht und in Aufgussschalen zu genießen sind. Aber nicht nur aus diesem Grund raten wir von Aufgussmitteln ab, die nicht zu 100% naturrein sind. Bei einem Saunaaufguss wird das verdünnte Konzentrat auf die Saunasteine geschüttet und es verdampft. Bei Aufgusskonzentraten die nicht 100% naturrein sind, entstehen Rückstände auf den Steinen, die den Verschleiß der Saunasteine extrem beschleunigen. Greifen Sie deshalb lieber zu hochwertigen Saunaaufgussmitteln.

Wann ist der beste Zeitpunkt für den Saunaaufguss?

Den Saunaaufguss sollte man nicht direkt zu Beginn der Sitzung machen, denn der Körper sollte sich erst einmal an die Temperatur gewöhnen. Gegen Ende ist dann der Saunaaufguss an der Reihe.

Alternative zu Duftkonzentraten: Saunareisig

Hergestellt wird ein Saunareisig zum Beispiel aus frischen Birken- oder Eukalyptuszweigen, die gebunden und getrocknet werden. Aufgrund der leichten Beschaffung ist der Birkenreisig der populärste Reisig und verfügt über einige nützliche Stoffe, von denen Sie beim Saunagang profitieren können. Zum Beispiel:

  • weiche Haut durch ätherische Öle, Vitamin C, das Provitamin A sowie Harz- und Gerbstoffe in den Blättern
  • starke Erweiterung der Bronchiolen: leichtes Abhusten und bessere Durchlüftung der Lunge
  • entspannt mit der Massage die Gelenke und Muskeln und hilft gegen Verspannungen

Es ist nicht nur der angenehme Birkenduft der bei einem Aufguss mit einem Birkenreisig entsteht, sondern vor allem die Massage die man mit einem Saunareisig durchführen kann. Dazu wird der Reisig zuerst in warmes Wasser gelegt. Der Quast wird weich und die Blätter fallen nicht ab. Wenn Sie möchten können Sie das Wasser, in dem der Quast eingelegt war, auch als Aufguss verwenden und den Quast anschließend mehrmals im Dampf des Aufgusses drehen, bevor Sie mit der Massage beginnen. Nun kann durch leichtes Klopfen auf den Körper die Massage beginnen.

Der Quast ist mehrmals verwendbar und muss lediglich nach der Nutzung mit kaltem Wasser abgespült und anschließend wieder getrocknet werden.

Beitrag per WhatsApp teilen


Kommentare

Kommentar eingeben

* Pflichtfelder