Gartenhaus


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Das passende Gartenhaus finden - Worauf sollten Sie achten?

Ohne ein Gartenhaus ist kein Garten komplett. Es dient vielen Zwecken. Die einfachsten Konstruktionen aus Holz sind Schuppen zum Aufbewahren von Geräten (Gerätehaus). Andere bieten Schutz bei Unwetter und einen Platz für Rasenmäher und weitere Werkzeuge. Welche Art von Gartenhaus Sie auch immer möchten, ob ein Gerätehaus aus Holz, einen Pavillon oder ein Gerätehaus für Ihre Gartenutensilien, beim Bau müssen Sie einige Dinge beachten, damit Ihr Vorhaben gelingt. Zu den wichtigsten Entscheidungen gehört, welche Art von Gartenhaus das richtige ist.

Welche Art von Gartenhaus gibt es?

Zu den häufigsten Unterscheidungsmerkmalen der Kategorie Gartenhaus gehört die Art der Nutzung. Der Experte nimmt folgende Einteilung vor:

  • Gartenlaube
  • Gerätehaus
  • Grillhaus
  • Gartenpavillon

Gartenlaube

Die Gartenlaube ist das klassische Gartenhaus. Sie wird häufig aus Holz gebaut und ist mit Tür und Fenstern versehen. Je nach der Art der Nutzung wird sie in mehrere Räume unterteilt. Soll das Gartenhaus auch im Winter genutzt werden, muss das Haus gut isoliert werden. Die Wandstärke sollte bei Holz mindestens 40 mm betragen. Damit das Haus sicher steht, benötigt es ein festes Fundament und ein Dach. Als Dach kommen ein Satteldach, ein Pultdach oder ein Flachdach in Frage. Als Mindestgröße gelten 10 Quadratmeter.

Gerätehaus

Diese Art von Gartenhaus wird auch Geräteschuppen genannt. Es handelt sich um eine einfache Konstruktion, die lediglich dazu dient, die Gartengeräte vor Wind und Wetter sowie vor Diebstahl zu schützen. Sie können ein Gerätehaus aus Holz selbst bauen oder auch als Fertigprodukt in namhaften Onlineshops wie Wellness4Me kaufen. Dort sind Wände und Dach inklusive. Ein Gerätehaus benötigt nur ein einfaches Fundament. Wenn Sie ein fertiges Gerätehaus aus Metall kaufen, ist ein Fundament manchmal sogar unnötig. Bei einem Gerätehaus aus Holz beträgt die minimale Wandstärke ca. 18 mm.

Tipp:
Wenn Sie nur einen kleinen Garten haben, genügt manchmal auch eine große, stabile Kiste mit abschließbaren Deckel anstatt ein Gerätehaus mit Dach und Fundament.

Grillhaus

Ein Grillhaus ist eine Sonderform des Gartenhauses, dass vor allem in Skandinavien verbreitet ist, aber auch in Deutschland immer beliebter wird. Im Grunde genommen ist ein Grillhaus nichts weiter als ein Gartenhaus, dass um eine Feuerstelle herum gebaut wird. Wie ein richtiges Haus hat ein Grillhaus ein Fundament und ein Dach sowie Wände mit einer gewissen Wandstärke. Das Grillhaus verfügt über Fenster und Türen sowie als wichtigstes Bauteil einen Rauchabzug. Es wird meist aus Holz gebaut.

Tipp:
Ein Grillhaus ist das richtige Gartenhaus für Sie, wenn Sie gern grillen. Darin können Sie auch im Winter oder bei schlechtem Wetter leckere Steaks und andere Gerichte zubereiten.

Gartenpavillon

Der Gartenpavillon ist die einfachste Variante des Gartenhauses. Im Prinzip handelt es sich um nichts weiter als um ein Dach auf 4 Pfosten. Die Seiten sind offen. Der Gartenpavillon eignet sich für Partys. Durch seine leichte Konstruktion genügen Punktfundamente für die Pfosten. Mobile Konstruktionen kommen ganz ohne Fundament aus. Sie können einen mobilen Gartenpavillon als Fertigprodukt kaufen und mit wenigen Handgriffen aufstellen. Wird er nicht mehr benötigt, verstauen Sie ihn einfach im Gerätehaus.

Vorteile und Nachteile eines Gartenhauses

Vorteile

  • Es ist vielseitig nutzbar.
  • Als massives Haus kann es als Zweitwohnung genutzt werden.
  • Das Gartenhaus erhöht den Wert Ihres Grundstücks.
  • Sie können das Haus selbst bauen oder fertig kaufen.

Nachteile

  • Je nach Ausführung kann es relativ teuer sein.
  • Zum Preis für das Material kommen noch Kosten für das Fundament und den Bau dazu.
  • Das Gartenhaus erfordert Wartung und Pflege.

Baugenehmigung bei Gartenhäusern

Es wäre keine gute Idee, einfach eine Gartenlaube in Ihren Garten zu setzen, ohne vorher rechtliche Fragen zu klären, da Sie auch im eigenen Garten nicht machen können, was Sie wollen. Ab einer bestimmten Größe benötigen Sie für Ihr Gartenhaus eine Baugenehmigung. Baugenehmigungen sind Ländersache. Ab welcher Größe Sie für ein Haus in Ihrem Garten eine Baugenehmigung benötigen, ist daher von Land zu Land verschieden.

In einem Schrebergarten sollten Sie sich an den Vorstand wenden. Der kann Ihnen sagen, welche Vorschriften gelten. Es ist immer eine gute Idee, große Vorhaben im Garten, wie den Bau einer Laube, mit den Nachbarn abzusprechen. Hören Sie seine Meinung über den besten Standort. Das vermeidet unnötigen Streit.

Achtung!
Ein Gartenhaus, selbst ein einfaches Gerätehaus, gilt ab einer bestimmten Größe als festes Bauwerk. Wird es ohne Genehmigung errichtet, kann die Baubehörde verlangen, dass es abgerissen wird!

Ein wichtiger Faktor im Vorfeld ist auch die Wahl des Standorts. Der Boden sollte fest und eben sein, um das Haus samt Dach tragen zu können. Achten Sie auf den Mindestabstand zur Grundstücksgrenze! Ein Standort unter einem Baum ist ungünstig, weil dort Schatten herrscht und die Gefahr der Beschädigung durch Äste besteht. Für eine Gartenlaube ist ein Platz im rückwärtigen Teil des Gartens ideal. Die Fenster sollten den Garten überblicken.

Das Fundament eines Gartenhauses

Ohne Fundament können Sie noch nicht einmal ein kleines Gerätehaus, geschweige denn ein Gartenhaus, errichten. Besonders bei einem Bauwerk aus Holz ist das Fundament sehr wichtig, weil Holz bei direktem Kontakt mit dem Erdreich schnell verrottet. Selbst wenn Sie ein kleines Gerätehaus als Fertigmodell aus Metall kaufen, sollten Sie es zur besseren Drainage zumindest auf ein Fundament aus groben Kies zur Drainage stellen. Folgende Arten von Fundament sind üblich:

  • gegossene Betonplatte
  • Punktfundament
  • Plattenfundament
  • Streifenfundament

Betonplatte

Diese Variante ist das stabilste, aber auch teuerste Fundament. Es erfordert Fachkenntnisse, ist aufwendig in der Fertigstellung und benötigt viel Material.

Punktfundament

Das Punktfundament kann selbst angelegt werden. Es ist preisgünstig, eignet sich allerdings nur als Fundament für einen Gartenpavillon oder einen Carport, da es nur einzelne Pfeiler stützt.

Plattenfundament

Auch dieses Fundament können Sie selbst ohne großen Aufwand selbst bauen. Es handelt sich um Gehwegplatten oder Betonelemente, die auf einer ebenen Unterlage gelegt werden. Das Plattenfundament hat nur eine begrenzte Tragfähigkeit. Die Platten neigen nach einiger Zeit zum Verrutschen.

Streifenfundament

Bei dieser Art Fundament werden Betonstreifen in den Boden gegossen, die dem Grundriss des Hauses folgen. Darauf werden die Wände errichtet. Im Vergleich zu einer massiven Betonplatte spart es Material und Zeit. Allerdings ist die Mitte unbefestigt. Dort muss eventuell eine dünne Schicht Beton als Schutz gegen Bodenfeuchtigkeit gegossen werden.

Das Dach eines Gartenhauses

Abgesehen vom Fundament ist das Dach das wichtigste Element des Hauses. Gartenhäuser haben Dächer in 3 Varianten:

  • Flachdach
  • Pultdach
  • Satteldach

Alle 3 Varianten haben Vor- und Nachteile. Wenn Sie sich ein fertiges Gartenhaus kaufen, können Sie sich das Dach üblicherweise nicht aussuchen. Bauen Sie das Haus dagegen selbst, ist es gut, sich vorher zu informieren.

Das Flachdach

Das Flachdach ist in unseren Breiten nicht weit verbreitet. Es ist eher in Regionen mit warmen, niederschlagsarmen Klima zu finden. Der größte Vorteil des Flachdachs besteht darin, dass es begehbar ist, vorausgesetzt natürlich es ist stabil genug. Sie können das Flachdach beispielsweise nutzen, um sich darauf zu sonnen. Sein Nachteil besteht darin, dass es sorgfältig abgedichtet werden muss, damit Regenwasser ablaufen kann. In Gegenden mit viel Schnee kann die Schneelast gefährlich werden. Überwiegend wird das Flachdach beim Gerätehäusern oder kleinen Gartenhäusern verwendet.

Das Pultdach

Ein Pultdach ist ein schräg gestelltes Flachdach. Der Name Pultdach kommt daher, weil seine Form an ein altmodisches Schreibpult erinnert. In der Regel ist beim Pultdach die Vorderseite höher gestellt als die Rückseite. Dadurch kann das Wasser besser ablaufen als beim Flachdach. Bei Gartenhäusern ist das Pultdach besonders beliebt, weil es relativ einfach zu bauen ist. Das Regenwasser läuft von selbst ab und reinigt dabei auch noch das Dach. Ein Pultdach kommt mit nur einer Regenrinne aus. Wird die Fläche Richtung Süden geneigt, kann das gesamte Pultdach für die Installation von Solaranlagen genutzt werden. Der Nachteil des Pultdachs besteht darin, dass sich der Raum darunter im Sommer stark aufheizt. Wenn es im Gartenhaus nicht zu heiß werden soll, muss es gut gedämmt werden.

Das Satteldach

Das Satteldach sieht aus wie ein Zeltdach. Hierzulande ist es die klassische Dachform. Beim Satteldach kann sich das Regenwasser nicht halten und läuft ab. Es ist sehr stabil und hält viele Jahrzehnte, wenn es solide konstruiert ist. Der Raum unter dem Dach kann als zusätzlicher Lagerraum genutzt werden. Sein Bau ist allerdings aufwendig und teuer. Beim Satteldach kann nur eine Seite zum Anbringen von Solarmodulen genutzt werden. Es benötigt Dachrinnen auf beiden Seiten.

Was ist besser - ein Gartenhaus fertig kaufen oder selbst bauen?

Das kommt darauf an, wie gut Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind und wie groß das Haus sein soll. Wenn Sie nur ein kleines Gerätehaus benötigen, ist es wahrscheinlich besser, ein fertiges Produkt zu kaufen. Das Haus wird zu Ihnen in den Garten geliefert. Der Bausatz enthält bereits alle Teile, die Sie benötigen, inklusive Dach und Verbindungselemente. Nur um das Fundament müssen Sie sich selbst kümmern. Dafür ist es nicht möglich, das Fertighaus zu individualisieren.
Wenn Sie dagegen ein Gartenhaus selbst bauen, können Sie Ihre Vorstellungen in die Realität umsetzen und sich im Garten ein Traumhaus bauen. Das kostet allerdings viel Zeit, Geld und Kraft und erfordert große handwerkliche Fähigkeiten. Sie können jedoch die Arbeit nach und nach erledigen, so wie Sie Zeit haben und es Ihr Budget erlaubt.

Worauf sollten Sie achten, wenn Sie ein Gartenhaus kaufen?

Nachfolgend finden Sie einige Kriterien, auf die Sie achten müssen, wenn Sie Ihr Gartenhaus kaufen oder bauen.

Die Größe

Wie groß das Haus sein muss, wird durch seinen Verwendungszweck bestimmt. Handelt es sich lediglich um ein Gerätehaus, genügen 2 bis 5 Quadratmeter völlig. Eine einfache Gartenlaube sollte dagegen mindestens 10 Quadratmeter Fläche besitzen. Sollen sich dort regelmäßig mehrere Personen aufhalten und gar übernachten, ist eine Mindestfläche von 20 Quadratmetern angemessen.

Die Wandstärke

Bei einem Gerätehaus genügt eine Wandstärke von 18 mm. Soll das Haus jedoch zu Wohnzwecken dienen, muss die Wandstärke mindestens 40 mm betragen. Bei einem winterfesten Gartenhaus reicht selbst diese Wandstärke noch nicht aus. Sie müssen entweder eine größere Wandstärke wählen oder zusätzlich Isoliermaterial anbringen. Auch das Dach, die Tür und die Fenster sollten isoliert sein.

Wartung und Instandhaltung

Ein Haus aus Holz sieht in fast jedem Garten gut aus, erfordert jedoch mehr Wartung als ein Geräteschuppen aus Metall oder Kunststoff. Sofort nach der Montage muss das Holt beispielsweise imprägniert werden, um es vor dem Verrotten zu schützen. Der Holzschutz muss regelmäßig erneuert werden. Auch das Dach benötigt regelmäßige Wartung und ab und zu eine Reinigung. Anstatt Schindeln aus Dachpappe können Sie für die Überdachung spezielle Dachfolie benutzen. Sie wurde speziell für diesen Zweck entwickelt und hält Jahrzehnte.

Ein fertiges Gartenhaus bei Wellness4Me kaufen

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Gerätehaus für Ihren Garten sind, bietet unser namhafter Onlineshop eine breite Auswahl zu günstigen Preisen für Sie. Sie können ein Fertighaus als kompletten Bausatz bestellen und müssen sich lediglich noch um das Fundament kümmern. Das Fertighaus wird bis zu Ihrem Garten geliefert. Sie können es selbst aufstellen oder einen Montageservice in Anspruch nehmen.
Die Produkte von Wellness4Me stammen von bekannten Herstellern und genügen selbst hohen Qualitätsansprüchen. Wenn Sie PayPal als Zahlungsweise wählen, ist sogar eine bequeme Ratenzahlung möglich. Diese Vorteile überzeugen die Kunden so sehr, dass sie Wellness4Me mit dem Gesamtprädikat "Sehr Gut" bewertet haben.

Kaufen Sie sich jetzt das richtige Gartenhaus!

Ein Gartenhaus oder zumindest ein Gerätehaus macht den Garten erst richtig komplett. Es hat einen großen praktischen Nutzen. Sie können sich das Haus selbst bauen oder als fertigen Bausatz kaufen. Vor dem Kauf sollten Sie allerdings verschiedene Dinge beachten, damit Sie an Ihrem Gartenhaus lange Freude haben. Schauen Sie sich am besten gleich im Sortiment um. Sie können Produkte und Preise vergleichen und finden außerdem eine ausführliche Beratung rund um das Thema Gartenhaus.