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Wie gesund ist regelmäßiges Schwimmen?

16.03.2021 16:04

Auf der Suche nach einer geeigneten Sportart stößt der angehende Sportler unter anderem auch auf das Schwimmen. Viele Fachleute raten dies insbesondere für Herz und das Kreislauf-System und sagen im Allgemeinen, dass Schwimmen bei Krankheiten bestens geeignet ist. Bevor man allerdings loslegen sollte, ist die Frage berechtigt, ob für alle Anwender das Schwimmen gesund und eben zu empfehlen ist. Der Artikel befasst sich deswegen mit allen wichtigen Aspekten rund um das Thema „Schwimmen“. Insbesondere die Themen Herz, Bewegung, Schwimmen bei Krankheiten und Schwimmen zum Abnehmen werden nachstehend behandelt. Besonderer Fokus liegt ebenfalls auf die verschiedenen Schwimmstile wie Kraulen, Rückenschwimmen und Brustschwimmen.

Sportschwimmer in großem Schwimmbecken

Worauf sollten Sie beim Schwimmen achten?

Da das Schwimmen wie jede andere Sportart oder Bewegung zu betrachten ist, sollten die Einsteiger behutsam beginnen. Der Körper, die Muskeln, das Herz und Gelenke müssen sich auf die neue Aktivität einstellen. Das gilt insbesondere dann, wenn der Schwimmer vorher noch keinen anderen Sport gemacht hat und jetzt beispielsweise mit einem intensiven Kraulen beginnen möchte. Macht er am Anfang zu viel, wird er schon schnell seine Muskeln am nächsten Tag spüren, die einen ordentlichen Kater aufweisen werden. Sie sollten zudem an Ihr Herz denken, welches ebenfalls vorwiegend aus Muskelgewebe besteht und behutsam trainiert werden sollte. Der Schaden bei einem zu schnellen Beginn oder abrupten Aufhören kann gerade am Herz großen Schaden erzeugen.
Als weiteres ist vor dem Schwimmen darauf zu achten, dass sie Dehnungsübungen machen. Das soll die Sehnen zwischen Ihren Muskeln entsprechend dehnen, die meistens durch zu wenig Bewegung noch verkürzt sind. Wird die Masse Ihrer Muskeln aufgebaut, ist die Tendenz der Sehnenverkürzung noch stärker. Deswegen ist die Dehnung vor dem Sport und manchmal auch noch danach sehr ratsam. Meistens spüren Sie selbst nach der Aktivität, dass Sie sich dehnen möchten. Dann machen Sie es und geben dem natürlichen Bedürfnis sinnvollerweise nach.
Denken Sie zudem auch an das Trinken von Wasser. Denn auch beim Schwimmen wird der Akteur schwitzen und verliert Flüssigkeit, ohne es zu bemerken. Einer Dehydratation sollte entgegengewirkt werden, indem er eine regelmäßige Getränkepause macht.

Welche Schwimm-Methoden gibt es?

Die nachstehenden Schwimm-Methoden sollen die breiten Möglichkeiten des Schwimmens und die Beanspruchung für Muskeln und Gelenke jeweils aufzeigen. In der Regel sind neben dem Herz der ganze Körper und die meisten Gelenke in Bewegung. Je nach Schwimm-Methode gibt es allerdings noch Schwerpunkte.

1. Brustschwimmen

Das Brustschwimmen ist natürlich symbolisch zu verstehen, da der Schwimmer quasi mit der Brust an der Wasseroberfläche schwimmt. Dabei zeigt der Rücken nach oben zum Himmel. Arme und Beine werden bei dieser Technik nach vorne beziehungsweise nach hinten gestreckt und dann breit nach außen wieder eingezogen. Der Kopf bleibt entweder komplett außerhalb des Wassers oder taucht beim nach vorne Strecken ins Wasser ein. Es ist eigentlich die Schwimmart, die die leichteste Form darstellt, die gerade zum Einstieg und auch für längeres Schwimmen zu empfehlen ist.

2. Kraulschwimmen

Wenn im Wettkampf von Freestyle die Rede ist, wird oft die Entscheidung für die  Schwimm-Methode des Kraulens entschieden. Denn es mag sicherlich die schnellste Schwimmart sein, wenngleich sie deswegen auch einer der anstrengendsten ist. Hierbei ist der Kopf die meiste Zeit im Wasser und taucht gelegentlich und regelmäßig seitlich zum Luftholen auf. Die Arme werden sozusagen ruderartig und abwechselnd nach vorne geschlagen und im Wasser nach hinten gezogen. Die Beine schlagen bei dieser Technik auf das Wasser paddelnd ein.

3. Rückenschwimmen

Das Rückenschwimmen ist vom Schwimmstil so ähnlich wie das Kraulen. Hierbei ist der Schwimmer allerdings mit der Brust zum Himmel gerichtet. Das Gesicht ist also permanent außerhalb des Wassers, sodass das Atmen erleichtert ist. Der Schwimmer hat hierbei allerdings das Problem, dass er sich orientieren muss, wie weit er schon geschwommen ist. Dazu schaut er seitlich oder dreht sich kurz nach vorne.

4. Schmetterling

Schwimmerin beim Rückenschwimmen vom Poolboden

Schmetterling ist wie der Name bereits besagt, dem Flügelschlag eines Schmetterlings nachempfunden. Bei der Technik schlagen abwechselnd Beine und Arme parallel ins Wasser. Die Arm- und Beinbewegung sind dann so ähnlich wie beim Schwimmstil Kraulen beziehungsweise Rückenschwimmen, wobei diese gleichzeitig stattfinden. Diese Schwimmform gilt auch als die anstrengendste Schwimmtechnik und verbrennt die meisten Kalorien.

5.Tauchen

Beim Tauchen schwimmt der Akteur in der Regel wie beim Brustschwimmen. Hat er keine weiteren Hilfsmittel wie Schnorchel oder Sauerstoffgerät muss er immer wieder mit dem Kopf aus dem Wasser auftauchen, um Luft zu holen. Kinder scheinen diese Bewegung regelrecht zu bevorzugen. Die Schwimmart Kraulen zeigt sich beim Tauchen nur in ähnlicher Form bei Tiefsee-Tauchern. Denn sie nutzen zusätzlich Flossen, die am besten mit der Paddel-Bewegung funktionieren.

Wo schwimmt man am besten?

Diese Fragen mögen sich viele stellen und ist allerdings mit „Geschmackssache“ zu beantworten. Eigentlich eignen sich alle öffentlichen Schwimmbäder, spezielle Badeseen oder auch das eigene Schwimmbad sehr gut. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Je nach Temperatur sind die einen oder anderen örtlichen Bademöglichkeiten sehr stark gefüllt. Badeseen brauchen zudem eine Zeit zum generellen Aufheizen, bis Sie Lust verspüren mögen, dort zu kraulen oder Rückenschwimmen zu wollen. Dann sind sie wiederum so gefüllt, dass Sie sich beim Schwimmen gestört fühlen. Zu Hause im eigenen Pool haben Sie das nicht. Hier ist dann allerdings ratsam, dass Sie sich einen Pool anschaffen, der für das sportliche Schwimmen ausreichend dimensioniert ist.

Entscheiden Sie sich jetzt für einen Pool!

Was ist mit den Kindern – ist das Schwimmen auch gut für sie?

Die Antwort ist ein klares „Ja“. Denn Sport ist immer gut für die Kinder und stellt heutzutage sogar einen wichtigen Gegenpol zu den Videospielen oder sehr inaktiven Freizeitaktivitäten, die sich doch bei Kindern oftmals eingebürgert haben. Ihnen fehlt nämlich die wichtige Bewegung, die sie bräuchten. Hier übernehmen die Eltern eine wichtige Verantwortung und tun den Kindern gut, wenn sie sie zum Schwimmen animieren können. Einfacher fällt es natürlich, wenn die Umgebung auch Spaß macht. Sicherlich wäre ein eigener Pool auch ein wichtiger Aktivierungsgrund. Macht er es den Kindern doch einfach, dort schnell hineinzuspringen und zu plantschen, wann sie es wollen. Sind sie Einzelkinder, ist das auch nicht unbedingt ein großes Problem. Denn es gibt immer wieder Freunde, die ebenfalls gerne schwimmen möchten. Deswegen laden Sie sie doch als Eltern ein, damit sie alle in Bewegung gebracht und gemeinsam mit den Freunden Spaß haben werden. Sie werden dann schon genug Ideen zur Bewegung haben, wie sie am Pool ihre Muskeln auf Trab bringen werden. Dann wird auch für sie in natürlicher Weise gelten, dass das Schwimmen zum Abnehmen, für die regelmäßige Bewegung oder vielleicht das Schwimmen bei Krankheiten dient.
Zusätzlich können die Eltern ihnen das Schwimmen oder spezielle Schwimmstile wie das Rückenschwimmen oder Kraulen ganz in Ruhe beibringen. Insgesamt kann ein eigener Pool im Garten der Familie Freude bringen und als private Wohlfühloase dienen. So manch ein Pool ersetzte schon einen Urlaub in weitere Ferne und diente nicht nur als Anreiz für regelmäßige Bewegung.

7 Gründe, warum schwimmen gesund ist

Nachstehend erhalten Sie nochmal kurz zum Schluss die wichtigsten 7 Gründe, warum schwimmen gesund ist:

1. Schwimmen ist für das Herz gesund

Besonders wenn das Schwimmen sportlich betrieben wird, ist es gut für das Herz. Denn schwimmen als Ausdauersportart stärkt das Herz und das Kreislaufsystem. Dabei hilft insbesondere der Wasserdruck. Die Blutgefäße, welche sich an der Hautoberfläche befinden, verengen sich. Dadurch wird das Blut in den Brustraum gedrückt. Das Herz muss also wesentlich stärker pumpen. Das Herz wird nun trainiert, gewöhnt sich daran und der Herzmuskel wird langfristig aufgebaut.

2. Schwimmen ist angenehm während der Schwangerschaft

Die Schwangeren sind durch ein größeres Gewicht auf Gelenke, Rücken und Muskeln in zunehmender Schwangerschaft belastet. Durch das Schwimmen erleben sie jedoch eine Entlastung. Das Wasser gibt ihnen einen Auftrieb und die entsprechende Erleichterung. Gleichzeitig werden die Schwangeren auch zur Bewegung animiert, worauf sie ansonsten im Alltag aufgrund der Belastung eher verzichten würden.

3. Entlastung für Gelenke und Rücken

Sportschwimmer schwimmt seine Bahnen.

So wie die genannten Schwangeren eine Entlastung erhalten, gilt dies natürlich auch für alle anderen Schwimmer, die zur Bewegung animiert werden. Haben Sie bereits Schmerzen an Rücken und Gelenke, gibt ihnen das Schwimmen eine spürbare Linderung. Bezüglich des Rückens sind es insbesondere die Bandscheiben, die eine deutliche Entlastung verspüren werden. Zudem bauen sich die Muskeln dort auf, fordern mehr Raum ein und drängen dadurch die Bandscheiben wieder zurück zu ihrem ursprünglichen Ort.

4. Hilfe bei Übergewicht

Übergewichtige haben oftmals das Problem, dass sie keinen richtigen Sport finden, der als einfacher Einstieg für sie gilt und dennoch hilft, das Körpergewicht schonend zu reduzieren. Das ist beim Schwimmen anders. Denn der Übergewichtige kann durch das sanfte Gefühl auf Gelenke, Muskeln und Rücken eine Entlastung während des Sports erleben. Gleichzeitig baut er die Muskeln auf und reduziert das Gewicht. Das Übergewicht erzeugt zudem eine Gefahr für das Herz, wenn es über einen längeren Zeitraum besteht. Dann wird das Herz durch das Schwimmen zum Abnehmen parallel gestärkt.

5. Grundsätzlich zum Abnehmen geeignet

Das Schwimmen ist grundsätzlich zum Abnehmen geeignet. Es steht damit sogar in großer Konkurrenz zum klassischen Sportstudio. Neben der körperlichen Betätigung des Brustschwimmens oder sogar besser noch Kraulens hat Wasser einen thermischen Effekt. Der Körper ist zusätzlich damit beschäftigt, den Temperaturunterschied auszugleichen. Das kostet nochmals Energie und zerrt weitere Kalorien und ist gut für den Kreislauf. Die Frage also, ob Schwimmen zum Abnehmen geeignet ist, wurde mit Tipp 4 und 5 nun beantwortet.

6. Schwimmen trainiert den ganzen Körper

Alle Muskeln und somit der ganze Körper werden trainiert, wenn der Schwimmer auch alle oben genannten Schwimmarten anwendet. Brustschwimmen trainiert nämlich die Muskeln der Brust, Beine, Arme und Schulter. Kraulen forciert die Muskeln der Arme, Schultern und des Rumpfs. Das Rückenschwimmen stärkt die Muskeln des Rückens und Rumpfs.

7. Als natürliche Verbesserung bei Asthma

Das Thema Schwimmen bei Krankheiten wird mit dem Blick auf Asthma behandelt. Der Schwimmer stärkt nämlich die Atemmuskulatur, indem sie belastbarer wird. Außerdem fördert das Schwimmen den Schleimtransport aus den Lungen. Die Asthmatiker, die allerdings noch am Anfang beim Schwimmen stehen, sollten sich langsam an die Kraftanstrengung gewöhnen. Vor dem Beginn sollten sie sich zudem mit ihrem behandelnden Arzt absprechen und gegebenenfalls medikamentös eingestellt werden.

Schwimmen ist gut für die Gesundheit

Die Beschreibungen haben gezeigt, wie wichtig schwimmen tatsächlich für den Körper der Erwachsenen und auch Kinder ist. Dabei ist gerade die Vielfalt beim Schwimmen auffallend. Der Schwimmer kann und sollte deswegen Brustschwimmen, Kraulen und Rückenschwimmen gleichermaßen anwenden. Zudem ist schwimmen gesund und die Bewegung stärkt das Herz sowie die anderen Muskeln. Zusätzlich ist das Schwimmen bei Krankheiten und das Schwimmen zum Abnehmen bestens geeignet.
Wichtig ist insbesondere für das Herz und die Asthmakranken, dass sie langsam mit dem Schwimmen wie Kraulen, Rückenschwimmen oder Brustschwimmen beginnen. Denn ein Herz ist ein Muskel, der erst aufgebaut werden muss, bis er komplett leistungsfähig ist.

Ungestört können Sie das Schwimmen in einem eigenen Pool genießen, zudem sparen Sie sich den Weg in ein öffentliches Schwimmbad. Sie werden das Schwimmen zum Abnehmen oder auch Schwimmen bei Krankheiten viel freier genießen können.

Entscheiden Sie sich jetzt für einen Pool!

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