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Die Checkliste für den Winter - So machen Sie Ihren Pool winterfest

10.10.2019 09:53 0 Kommentare

Frau Hintergrund Schneeflocken

Wenn es draußen kalt wird und die Wassertemperatur auf unter 15°C fällt, dann wird es Zeit für die Überwinterung Ihres Pools. Welche Arten der Überwinterung es gibt, wie Sie die Überwinterung erfolgreich durchführen und warum eine Überwinterung zwingend notwendig ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Warum ist eine Überwinterung wichtig?

Wird keine ordnungsgemäße Überwinterung durchgeführt, so kann das Becken und die Technik durch mögliche Minustemperaturen zu Schaden kommen. Des Weiteren wird mit einer Überwinterung dafür gesorgt, dass das Becken nicht extrem verschmutzt. Allein deswegen lohnt sich die Überwinterung.

Die Überwinterung

Wenn es kalt wird (Wassertemperatur unter 15°C) und der Pool nicht mehr zum Baden genutzt wird, dann kann der Pool überwintern. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten der Überwinterung: die aktive und die passive Überwinterung. Im Folgenden werden wir Ihnen Schritt für Schritt erklären, wie Sie vorgehen müssen. Es ist wichtig, dass die Überwinterung sorgfältig durchgeführt wird und kein Schritt weggelassen wird. Nur so übersteht der Pool erfolgreich den Winterschlaf.

Die passive Überwinterung

Die passive Überwinterung ist die meistverwendete Möglichkeit den Pool winterfest zu machen und ihn dadurch erfolgreich durch den Winter zu bringen. Der Pool bleibt nämlich in diesem Fall im Winter abgedeckt. Diese Variante eignet sich vor allem für Gegenden mit starken Frostperioden und Poolbesitzer, die den Pool im Winter nicht nutzen und pflegen möchten.

So machen Sie Ihren Pool mithilfe der passiven Überwinterung winterfest:

  1. Von Schmutz befreien

    Bevor Sie mit der Überwinterung beginnen, sollten Sie Ihr Schwimmbecken von Verschmutzungen befreien. Reinigen Sie hierfür die Wasserlinie, den oder die Skimmer und den Vorfilter. Falls vorhanden, kann Ihnen auch ein Poolsauger bzw. Poolroboter behilflich sein.

  2. pH und Chlorwerte überprüfen

    Ist der Pool gründlich gereinigt, muss nun der pH- und Chlorwert überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Messen können Sie diese Werte mit Teststreifen, Schütteltests oder einem elektronischen Messgerät. Der optimale pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 7,4, der optimale Chlorwert zwischen 0,5 und 1 mg/L. Stimmen diese Werte nicht, sind Wasserpflegeprodukte nicht wirksam. Der pH-Wert kann mit pH-Plus oder pH-Minus, der Chlorwert mit Zugabe von Chlor angepasst werden.

  3. Führen Sie eine Stoßchlorung durch

    Bei einer Stoßchlorung wird dem Wasser langsam und kontinuierlich schnelllösliches Chlor hinzugefügt, bis ein Chlorgehalt von 5 mg pro Liter erreicht ist. Lassen Sie dabei Ihre Filteranlage mindestens 48 Stunden laufen und kontrollieren Sie währenddessen ständig, dass der Chlorgehalt auch bei 5 mg/l bleibt. Sollte der Wert unter die 5 mg/l fallen, geben Sie erneut Chlor in den Pool.

  4. Prüfen Sie die Sandfilteranlage

    Ist Ihr Sandfilter stark verschmutzt, sollten Sie ihn gründlich reinigen. Dadurch ersparen Sie sich auch die Arbeit bei der Inbetriebnahme. Sollten Sie des Weiteren Verkalkungen im Sandfilter feststellen, so können Sie Ihren Sandfilter zum Beispiel mit Decalcit Filter entkalken.
    So gehen Sie vor: Schalten Sie die Sandfilteranlage aus und geben Sie die benötigte Decalcit Filter-Lösung in den geöffneten Filterbehälter (Hinweise auf der Flasche). Lassen Sie nun die Lösung 12 Stunden einwirken. Dabei bleibt die Filteranlage ausgeschaltet. Nach dem Einwirken müssen Sie den Filter gründlich rück- und nachspülen. Falls noch kein gutes Ergebnis erzielt wurde, können Sie die Behandlung wiederholen.

  5. Wasserspiegel absenken

    Um Schäden am Becken und an den Leitungen zu verhindern, lassen Sie das Poolwasser bis unter die obersten Einlaufdüsen ab. Hierfür können Sie zum Beispiel einen Bodenablauf (falls vorhanden) oder eine Tauchpumpe verwenden. Schalten Sie anschließend Ihre Filteranlage aus.

  6. Frostgefährdete Leitungen entleeren und verschließen

    Lassen Sie das Wasser in den Leitungen der Skimmer, der Einlaufdüsen und weiteren Einbauteilen (falls vorhanden) ab und verschließen Sie die Leitungen so, dass kein Wasser in die Leitungen kommen kann. Hierfür können Winterstopfen verwendet werden. Winterstopfen sind Kunststoffkegel mit integrierter Flügelmutter, die sich dank elastischem Gummi fest in die Gewindegänge eindrehen lassen.
    Vergessen Sie nicht das Wasser im Filterkessel abzulassen, da sonst im schlimmsten Fall das Filtermaterial gefrieren und der Kessel platzen kann. Des Weiteren muss die Poolpumpe frostsicher gelagert werden.

    Da gefrorenes Wasser durch den hohen Druck dem Becken schaden kann, empfehlen wir Ihnen Eisdruckpolster zu verwenden. Eisdruckpolster bestehen aus Kunststoff und sind vergleichbar mit Kanistern. Im unteren Teil sind sie meist mit Sand zur Beschwerung gefüllt und werden vor der Überwinterung in das Schwimmbecken gegeben. Die Verwendung von Eisdruckpolstern hat den Sinn, dass beim Gefrieren der Wasseroberfläche die Polster zusammengedrückt werden. Dadurch überträgt sich der Druck nicht auf die Beckenwände.

    Um Algen und Kalkablagerungen in Ihrem Becken während der Überwinterung zu verhindern, geben Sie ein Überwinterungsmittel wie zum Beispiel Puripool von Bayrol in das Poolwasser hinzu. Im Anwendungshinweis des Überwinterungsmittels finden Sie die Dosierempfehlung.

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    Eine Poolabdeckung unterstützt die Überwinterung
  7. Pool abdecken

    Nun können Sie den Pool mithilfe einer Poolabdeckung abdecken. Achten Sie darauf den Pool erst 8 Stunden nach der Stoßbehandlung komplett abzudecken. Ansonsten könnten Schäden an der Poolabdeckung entstehen.

Tipp: Verwenden Sie immer eine lichtundurchlässige Poolabdeckung. Lichtdurchlässige oder durchsichtige Poolabdeckungen können das Vermehren von Algen erheblich begünstigen, denn Algen benötigen Licht und Wärme. In einem dunkel abgedeckten Pool haben es die Algen schwerer.

Die aktive Überwinterung

Entscheiden Sie sich gegen die Möglichkeit der passiven Überwinterung, können Sie Ihr Wasser auch aktiv bei der Überwinterung pflegen. Bei der aktiven Überwinterung bleibt der Pool geöffnet und das Wasser wird weiterhin gepflegt. Diese Variante bietet sich für kurze und milde Winter an und vor allem für Poolbesitzer, die den Anblick Ihres Pools auch im Winter genießen möchten. Aber auch um Frostschäden zu vermeiden, wird zu dieser Variante gegriffen.

So machen Sie Ihren Pool mithilfe der aktiven Überwinterung winterfest:

Bei der aktiven Überwinterung lassen Sie Ihre Filteranlage mindestens 4 Stunden pro Tag laufen. Für die Desinfektion des Poolwasser empfehlen wir Langzeit Desinfektionstabletten wie zum Beispiel Chlorilong Power 5 Bloc von Bayrol.

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Fazit

Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, das Überwinterungsmittel muss immer ins Wasser hinzugegeben werden, um Algen und Kalkablagerungen im Pool zu verhindern. Während der aktiven Überwinterung müssen dann natürlich regelmäßig die Wasserwerte kontrolliert und gegebenenfalls angepasst werden.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, ist Ihr Pool winterfest und es steht einer erfolgreichen Überwinterung nichts mehr im Weg! Auf Wellness4Me finden Sie alles was Sie für die Überwinterung benötigen.

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