25.04.2019 14:27 0 Kommentare

Poolpflege - Wasseraufbereitung und Poolreinigung

Poolpflege - Welche Geräte erleichtern mir die Arbeit

 

Wenn man sich im Netz nach dem Thema Poolpflege umschaut, könnte man den Eindruck bekommen, dass Poolbesitzer mehr Zeit mit der Poolpflege verbringen, als mit dem eigentlichen Schwimmen im Becken. Keine Sorge. Natürlich ist die Pflege des Pools wichtig, sollte aber nicht den Spaß am Schwimmbecken überschatten. Um die Poolreinigung zu erleichtern, gibt es einige Tricks, Kniffe und auch Geräte, die den Arbeitsaufwand um einiges minimieren. 

Die wichtigsten Werte muss heute nicht mehr manuell gemessen werden, sondern wird automatisch elektronisch genommen und durch Dosierautomaten korrigiert. Auch Poolroboter und Pumpen können getimt werden und erledigen ihren Job ohne großes Zutun ihrer Besitzer. In Zeiten von Smart Home wird natürlich nicht nur das Licht und die Heizung im Schwimmbecken elektronisch angesteuert und reguliert. Auch die Poolpflege lässt sich mittlerweile sehr smart organisieren.

Was ist eigentlich genau Poolpflege?


Im Grunde handelt es sich hierbei um nichts anderes, als die Reinigung des Poolwassers beziehungsweise die damit verbundene Reinigung des Beckens. Die geschieht in vier Schritten. Zuerst wird der pH-Wert bestimmt und gegebenenfalls korrigiert, dann wird das Wasser desinfiziert, Algen werden vorbeugend bekämpft und ganz zum Schluss kommt die Reinigung durch Flockung und einen Poolfilter. Sind alle vier Schritte ausgeführt, sollte das Poolwasser klar und hygienisch sein. 

Unabhängig davon wird der Pool selbst und Skimmer, Vorfilter der Pumpe etc vom Schmutz befreit.

Wieso ist die richtige Wasserpflege so wichtig?


Das der Pool gepflegt und das Wasser sauber sein muss, damit man ihn auch gerne nutzt, ist wohl unbestritten. Die Pflege an sich ist deshalb wichtig, weil nur mit einer kontinuierlichen und effektiven Poolreinigung auch dauerhaft eine gute Wasserqualität im Pool erhalten bleibt. Diese Wasserqualität ist nicht nur wichtig für die Optik des Pools, sondern auch dafür, dass das Poolwasser auf Dauer nicht gesundheitsschädigend ist. Zu saueres oder alkalisches Wasser und zu viel Chlor sind die eine Seite der Medaille. Beides kann zu Haut- und Augenreizungen führen. Aber auch mit Bakterien und Algen verunreinigtes Wasser ist weder appetitlich anzusehen, noch besonders hygienisch. Ohne die richtige Wasserpflege ist das Schwimmbecken einfach nicht einladend. 

Wie lässt sich die Wasserqualität überprüfen?


Mängel und Problemen bei der Wasserpflege sind schnell erkannt. Zum einen lässt sich die Wasserqualität des Pools natürlich optisch überprüfen. Ist das Wasser klar und sauber oder treiben Algen oder andere Schwebeteilchen darin herum, dann sollte überprüft werden, ob die Filteranlage auch wirklich gut läuft. Auch der Geruch des Wassers kann ein Anhaltspunkt für die Wasserqualität sein. Riecht das Wasser nach Chlor oder vielleicht auch etwas muffig nach Teichwasser? Beides sind Anhaltspunkte für Fehler bei der Desinfektion des Wassers. Zusätzlich dazu können verschiedene Werte genommen werden. Der pH- Wert zum Beispiel sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen. Dieser Wert ist übrigens Grundlage für alle weiteren Schritte bei der Poolreinigung. Denn nur bei einem Wert im Normbereich können auch Mittel zur Desinfektion und gegen Algen effektiv wirken. Mit Hilfe eines Photometers lassen sich zusätzliche Werte und Parameter über die Wasserqualität herausfinden. 

Welche Geräte helfen mir bei der Poolpflege?


Um das Poolwasser zu testen, die erforderlichen Mittel zu dosieren und auch um das Poolwasser zu filtern, gibt es im Fachhandel viele verschiedene Geräte, die Poolbesitzern das Leben erleichtern sollen. Getestet werden kann grundsätzlich elektronisch oder manuell:

  • Elektrisch den pH- Wert messen: die Messgeräte sind im Grunde nichts anderes, als ein elektronisches Auslesen der Testtabletten. Im Gegensatz zu den Pooltestern, die sich färben und bei denen der pH- Wert an einer Scala manuell abgelesen werden kann, zeigen die elektronischen Messgeräte eine genaue Zahl als Ergebnis. 
  • Photometer zur Chlormessung: Ein solches Gerät misst den Anteil an freiem ungebundenen Chlor und den Wert des Gesamtchlors. Aus Gesamtchlor minus freiem Chlor berechnet der Besitzer den Wert für gebundenes Chlors im Pool. Danach kann dann dosiert werden. 
  • Automatische Poolreiniger oder Poolsauger fahren den Poolboden und eventuell auch die Wände ab und reinigen diesen ähnlich einem Staubsauger. 
  • Automatische Dosieranlagen beinhalten meist Messgeräte, die verschiedene Parameter des Poolwassers messen und anhand von diesem Wert dann automatisch die entsprechenden Chemikalien dosieren. 
  • Steuergeräte für die Poolreinigung übernehmen bei richtiger Einstellung der Filteranlagen und aller zugehörigen Komponenten, die komplette Wasseraufbereitung.  



Wieso pflege ich meinen Pool regelmäßig?


Egal ob manuell oder elektronisch, ob groß oder klein: Die Wasseraufbereitung sollte nach einem System in vier Schritten erfolgen:

  1. pH- Wert bestimmen und gegebenenfalls korrigieren. 
  2. Wasserdesinfektion. Die kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Die meist verbreitete ist die Desinfektion durch Chlor. 
  3. Algen bekämpfen oder vorbeugen. 
  4. Flockung und anschließende Reinigung durch die Filteranlage. Hier werden kleinste Teilchen, Hautpartikel und ähnliche Dinge, die normal nicht im Filter hängen bleiben noch einmal zu Flocken umgewandelt, die dann herausgefiltert werden können. 


Im besten Fall wird die Wasseraufbereitung bereits bei der Konzeption und der Anschaffung des Pools komplett durchgeplant. So können alle Teile der Filteranlage und auch andere Bauteile des Pools nach diesem Reinigungskonzept ausgerichtet werden, wodurch die Reinigung ungemein erleichtert wird.

Kleines Fazit zum Thema


Die Wasserpflege und Poolreinigung gehört für Poolbesitzer dazu, wie die Luft zum Atmen. Natürlich kann man sie komplett outsourcen, aber hierzulande ist ein „Poolboy“ sicherlich nicht ganz so üblich, wie wir sie aus Filmen von Übersee kennen. Aber keine Angst. Die Pflege des Pools ist mit oder ohne hilfreiche Geräte durchaus machbar. Sind alle Werte einmal im grünen Bereich, ist die Poolreinigung auch kein Hexenwerk mehr und muss nur noch angepasst werden, wenn sich Außentemperaturen oder andere Umstände, die das Poolwasser und jeden einzelnen Wert betreffen ändern. 

Es lohnt sich, Zeit und auch Budget in die Poolreinigung zu investieren. Denn nur ein gut gepflegter Pool wirkt einladend und macht Spaß.

 

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