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Die korrekte Poolpflege: Diese häufigen Fehler sollten Sie vermeiden!

29.11.2019 16:24 0 Kommentare

Frau genießt ihren Pool

Bei der Poolpflege gibt es einiges zu beachten, deshalb sind Fehler völlig normal. Vor allem, wenn Sie sich das erste Mal damit auseinandersetzen müssen. Fehler in der Poolpflege können Kettenreaktionen hervorrufen und können Sie unter Umständen eine Menge Geld kosten. Aus diesem Grund haben wir diesen Beitrag für Sie verfasst, durch den Sie in Zukunft von einer fehlerfreien Poolpflege profitieren können.

#1 Die Wasserwerte nicht regelmäßig überprüfen

Um angenehmes und hygienisches Poolwasser zu erhalten, sind Wasserpflegeprodukte nötig. Damit diese Pflegeprodukte korrekt wirken können, muss das Wasser ausgeglichen sein. Das heißt, der pH-Wert sollte zwischen 7,0 und 7,4 liegen.

Auch wenn keine Probleme vermutet werden, müssen regelmäßig die Wasserwerte gemessen und eingestellt werden. Zum Messen stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Sie können die Werte zum Beispiel mit Teststreifen, Schütteltests oder elektronischen Messgeräten ermitteln.

Den pH-Wert können Sie mithilfe von pH-Plus und pH-Minus anpassen, den Chlorwert durch veränderte Dosierung. Ein zu niedriger pH-Wert bedeutet saures Wasser. Saures Wasser ist deshalb ein Problem, weil dadurch Schäden an den Einbauteilen (Korrosion) und sogar Haut- und Augenreizungen hervorgerufen werden können. Ist der pH-Wert zu hoch, so kann das Poolwasser trüb werden und das Chlor seine desinfizierbare Wirkung verlieren. Oft bilden sich dann zudem auch noch Kalkablagerungen.

Also ganz wichtig für die Wasserpflege: Wasserwerte regelmäßig überprüfen!

#2 Keine Poolabdeckung verwenden

Einen Pool ohne Abdeckung zu nutzen ist prinzipiell kein gravierender Fehler, aber eine Poolabdeckung kann einige Probleme vorbeugen und Ihnen die Poolpflege erleichtern. Deshalb haben wir eine fehlende Poolabdeckung hier als Fehler aufgeführt.

Vorteile der Nutzung einer Poolabdeckung:

  • Eine Poolabdeckung verhindert, dass Schmutz in den Pool fällt und das Becken bzw. das Poolwasser verschmutzt. Vor allem nach der Überwinterung ist es für den Poolbesitzer sehr angenehm, wenn er sich ohne extrem aufwendige Reinigung den Pool wieder für die Badesaison startklar machen kann.
  • Wenn Sie Ihren Pool beheizen, steht es außer Frage sich eine Poolabdeckung anzuschaffen. Den Großteil der Wärme verliert das Poolwasser nämlich über die Wasseroberfläche. Liegt eine Abdeckung darauf, kann dieser Verlust eingedämmt werden. Aber auch wenn Sie Ihren Pool nicht beheizen, kann über Nacht ein wenig Wärme von dem sonnigen Tag im Wasser bleiben.
  • Sie benötigen weniger Wasserpflegeprodukte, da das Poolwasser weniger verfälscht wird und das Chlor nicht durch vermeidbares Verunreinigen verbraucht wird.
  • Eine Sicherheitsabdeckung schützt zudem Ihre Kinder und Ihre Haustiere, sodass sie nicht in den Pool fallen können.

Es gibt Sommer Abdeckungen (zum Beispiel Solar-Abdeckungen), Winterabdeckungen, ganzjährige Sicherheitsabdeckungen bis hin zu Poolüberdachungen. Greifen Sie bitte nicht zu lichtdurchlässigen Poolabdeckungen, denn diese können das Algenwachstum im Pool begünstigen. In unserem Shop haben wir einige Abdeckungen im Angebot. Wir würden uns freuen, wenn Sie mal vorbeischauen.

#3 Den Pool nicht regelmäßig reinigen

Mit der Zeit setzt sich auch der Schmutz im Wasser auf dem Boden und an den Wänden Ihres Pools ab. Diese Verschmutzungen müssen auch regelmäßig entfernt werden, um weitere Probleme zu vermeiden. Reinigen Sie deshalb regelmäßig Ihre Filteranlage inklusive das Filtermaterial und bürsten Sie Verunreinigungen an schwer erreichbaren Stellen (zum Beispiel hinter der Pooltreppe) gründlich ab.

Das ist wichtig, denn Verschmutzungen und Ablagerungen können Bakterien und sogar Algen anziehen und geben ihnen die Chance, sich zu vermehren. Sie können hierfür auch einen Poolroboter verwenden, der Ihnen die Arbeit bei der Poolpflege abnimmt.

#4 Ungeduscht in den Pool springen

Es ist wichtig, sich vor dem Baden im Pool kurz abduschen, denn ansonsten gelangt jeglicher Schmutz auf der Haut in das Poolwasser und die Desinfektion kann beeinträchtigt werden. Dazu gehören Schweiß, Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen und Kosmetikprodukte wie Cremes oder Öle.

Diese Verunreinigungen möchte niemand in seinem Pool haben und das Desinfektionsmittel Chlor kann definitiv nicht alle Krankheitserreger abtöten. Deshalb ist das ein sehr wichtiger Punkt für gesundes Wasser im Pool.

#5 Brunnenwasser zum Befüllen des Pools verwenden

Brunnenwasser weist meist eine hohe Gesamthärte auf und ist anfällig für eine Metall Ausfällung. Es ist im Allgemeinen mehr vorbelastet als Leitungswasser und sollte deshalb nicht zum Befüllen des Pools verwendet werden. Zwar muss auch Leitungswasser nach dem Befüllen aufbereitet werden, aber das ist definitiv einfacher. Brunnenwasser führt oft zu Wasserproblemen, die Sie sich im Nachhinein lieber erspart hätten.

#6 Verrohrung mit Schwimmbadschlauch

Bei kleinen Aufstellbecken noch in Ordnung, aber für professionelle Pools ein No-Go: Filteranlage und Poolheizung mit einem Schwimmbadschlauch anschließen und nicht wie empfohlen, mit fester und flexibler PVC-Verrohrung.

Warum ist ein Schwimmbadschlauch nicht geeignet:

  • Schlechter Durchfluss des Wassers, der dafür sorgen kann, dass die Technik nicht die gewünschten Werte erreicht
  • Der Schlauch geht in der Regel schnell kaputt
  • Es können sehr schnell Undichtigkeiten auftreten

#7 Falsch dimensionierte Filteranlage

Ihre Filteranlage muss genau für Ihr Schwimmbecken zugeschnitten sein. Sie darf nicht zu stark und auf keinen Fall zu schwach sein. Die Poolpumpe muss das Wasser in Ihren Pool 2-3-mal täglich umwälzen und die Produkte für die Wasserpflege gleichmäßig verteilen. Ebenfalls muss das Filtermaterial, die Einlaufdüsen und der Skimmer stimmen. Eine regelmäßige Reinigung der Filteranlage ist deshalb auch sehr wichtig.

Grünes Wasser durch Algen

#8 Algenbefall ausschließlich mit Algizid beseitigen

Wenn grünes Wasser im eigenen Pool trotz optimaler Wasserpflege entdeckt wird, dann greifen viele Poolbesitzer zu einem Algenschutzmittel. Ein Algizid ist aber prinzipiell ein Algenverhütungsmittel und kann die Beseitigung nur etwas unterstützen. Wenn die Wasserwerte stimmen und der Algenbefall immer stärker wird, dann hilft nur noch eine Stoßchlorung, die in Kombination mit einem Algizid unterstützt werden kann.

Eine Stoßchlorung funktioniert so: Dem Wasser im Pool wird Chlor in so hoher Dosierung hinzugegeben, bis ein Wert von 5 mg pro Liter erreicht wird. Sie kontrollieren den Chlorwert mehrmals und passen ihn an, falls er unter die 5 mg pro Liter fällt. Dabei läuft durchgehend die Filteranlage und ein geeignetes Algizid kann hinzugegeben werden. Nach etwa 48 Stunden ist die Stoßchlorung vorbei und die Algen oder Verunreinigungen wurden im Optimalfall von der hohen Chlor-Konzentration zerstört. Falls das nicht viel geholfen hat, können Sie die Stoßchlorung erneut durchführen.

Wenn der Chlorgehalt wieder normal ist, können Sie wie gewohnt in Ihrem Pool schwimmen gehen und die gewohnte Wasserpflege fortsetzen.
Zur Vorbeugung empfehlen wir Ihnen, regelmäßig das Algenverhütungsmittel neben der Poolpflege in das Poolwasser zu geben.

Fazit

Aus Fehlern lernen Sie zwar am besten, aber wenn Sie einige Fehler bereits vorher ausschließen, dann wird Ihnen die Poolpflege wenig Sorgen bereiten. Bei Wellness4Me finden Sie alle Produkte, die Sie für eine optimale Poolpflege, Desinfektion und Wasserpflege benötigen, zu Spitzenpreisen. Für eine telefonische Beratung stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wir helfen Ihnen gerne.

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