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Welche Schwimmbecken Arten gibt es?

05.01.2021 13:14 0 Kommentare

Schwimmbecken in Sonderform

Gehören Sie auch zur wachsenden Zahl von Verbrauchern, die sich mit dem Gedanken tragen, in ihrem Garten einen Swimmingpool anzulegen? Damit die Idee zur Realität wird, müssen Sie viele Dinge bedenken und sorgfältig planen. Es gibt ein breites Angebot an Poolarten. Je nach den Gegebenheiten ist der eine oder andere Pool am besten für Ihre Zwecke geeignet. Vor dem Kauf oder Bau ist es darum empfehlenswert, wenn Sie sich über die Eigenschaften der diversen Schwimmbecken informieren. Ein Kriterium sollte keine Rolle spielen, wenn Sie sich Ihr neues Schwimmbad aussuchen: der Preis. Ein hochwertiger Pool ist eine Investition, die den Wert Ihrer Immobilie beträchtlich erhöht. Selbst wenn das Schwimmbad Tausende von Euros kostet, bekommen Sie dafür eine günstige Finanzierung. Die Investition macht sich bereits innerhalb kurzer Zeit bezahlt.

Bauart des Swimmingpools

Bei diesem Kriterium ist gemeint, ob das Schwimmbad auf den Boden aufgestellt wird (Aufstellbecken) oder ganz bzw. teilweise im Erdreich versenkt wird (Einbaupool).

Aufstellbecken

Zu dieser Kategorie von Swimmingpool gehören:

  • Planschbecken
  • Quick-Up Pool
  • Holzpool
  • Frame Pool
  • Stahlwandbecken

Aufstellbecken haben den Vorteil, dass sie kostengünstig und einfach zu installieren sind. In der Regel benötigen sie keine umfangreichen Bauarbeiten.

Nachteilig sind ihre meist geringe Größe und kurze Lebensdauer. Da Aufstellbecken keine permanente Struktur haben, benötigen Sie dafür keine Baugenehmigung. Sie sollten sich für ein Aufstellbecken entscheiden, wenn Sie nur wenig Platz haben oder Ihnen das Grundstück nicht gehört. Bei einem Umzug lassen Sie das Wasser ab und bauen das Schwimmbecken einfach aus.

Einbaupools

Zu dieser Kategorie von Schwimmbecken gehören:

  • Stahlwandbecken
  • GFK oder Polyester Pools
  • Styropor Schwimmbecken
  • Edelstahlpool
  • Klassisches gemauertes oder betoniertes Schwimmbad

Einbaupools können größer gebaut werden und sind robuster als Aufstellbecken. Wenn es um einen Swimmingpool geht, haben die meisten Menschen einen Einbaupool vor Augen. Allerdings sind Poolarten, die zur Kategorie Einbaupool gehören, meistens teurer. Für den Bau sind umfangreiche Erdarbeiten notwendig. Ein Einbaupool ist dann das richtige Schwimmbad für Sie, wenn Sie langfristig planen, genügend Platz haben und der Eigentümer des Grundstücks sind.

Wie Sie wahrscheinlich bemerkt haben, tauchen Stahlwandbecken in beiden Kategorien auf. Das liegt daran, dass Stahlwandbecken sowohl als Aufstellbecken als auch als Einbaupool angelegt werden können.

Poolformen

Die klassische Poolform ist ein Rechteck mit den Maßen 8 x 4 m.
Die Rundform ist besonders bei Aufstellbecken sehr beliebt, weil ein runder Pool ohne zusätzliche Stützen auskommt. Ab einem Durchmesser von 5m können Sie zudem in einem Rundpool im Kreis schwimmen.
Das ovale Schwimmbecken muss dagegen ins Erdreich eingelassen werden. An den Längsseiten benötigt es Stützmauern.

Wenn Sie im Pool schwimmen und nicht nur plantschen wollen, muss das Schwimmbad mindestens 1,35 - 1,5 m Wassertiefe haben.

Die verschiedenen Poolarten

Planschbecken

Planschbecken gehören zu den günstigsten Poolarten. Diverse Angebote sind bereits für ein paar Euro erhältlich. Wegen ihrer geringen Größe eignen sich Planschbecken allerdings nur für Kinder. Sie halten kaum einen oder zwei Sommer lang.

Ein Strohhut liegt neben einem eingelassenen Pool

Quick-Up Pools

Diese Art von Pool besitzt oben einen aufblasbaren Ring, der das Schwimmbecken stabilisiert. Beim Füllen mit Wasser richtet sich der Quick-Up Pool von selbst auf (daher sein Name). Quick-Up Pools sind größer als Planschbecken, aber ebenfalls sehr günstig. Darin können sich auch Erwachsene erfrischen. Zum Schwimmen reicht der Platz jedoch nicht. Ihre Lebensdauer ist kurz. Quick-Up Pools eignen sich gut für das Wochenendgrundstück.

Holzpools

In der letzten Zeit gehören Holzpools zu den beliebtesten Poolarten. Optisch sind Holzpools garantiert ein Blickfang im Garten. Zudem gibt es sie in verschiedenen Größen. Die größeren Arten eignen sich sogar zum Schwimmen. Innen werden Holzpools mit einer Folie verkleidet, um sie abzudichten. Holzpools sind stabiler als Quick-Up Pools und halten einige Jahre. Sie erfordern jedoch mehr Wartung und Pflege. Im Vergleich zu anderen Poolarten sind sie ziemlich günstig.

Frame Pools

Frame Pools gehören zu den Poolarten, die nur aufgestellt werden können. Die Konstruktion erlaubt es nicht, Frame Pools im Erdreich zu versenken. Das Schwimmbecken besteht aus Kunststoff, dem durch ein Gestell aus Stahlstangen (Frame) Halt verliehen wird. Frame Pools werden häufig als Komplettsets angeboten, in dem nicht nur die Bauteile für das Becken, sondern auch alles notwendige Zubehör einschließlich Folie enthalten ist. Frame Pools sind kostengünstig und in verschiedenen Größen und Formen erhältlich. Wegen ihres einfachen Aufbaus sind sie bei Anfängern sehr beliebt. Allerdings ist ihre Lebensdauer nicht besonders lang. Sie beträgt nur wenige Jahre.

Stahlwandbecken

Diese Variante ist der Favorit unter den Poolarten. Das liegt daran, dass Stahlwandbecken sehr vielseitig einsetzbar sind. Sie können als Aufstellbecken oder Einbaupool verwendet werden oder auch lediglich halb versenkt werden. Stahlwandbecken können relativ einfach selbst aufgestellt bzw. montiert werden. Sie bestehen aus einer Bodenschiene, dem Stahlmantel und einem Handlauf. Der Stahlmantel, der aus etwa 0,8mm dicken Stahlblech besteht, wird in der Bodenschiene verankert und oben durch den Handlauf gehalten. Das Wasser wird im Schwimmbecken durch Folie gehalten. Der Stahlmantel ist durch mehrere Lagen von Anstrichen gegen Korrosion geschützt. Stahlwandbecken gibt es in den verschiedensten Formen und Größen. Die Abmessungen reichen von Planschbecken bis zum Swimmingpool, in dem auch ein Erwachsener seine Bahnen ziehen kann. Günstige Modelle kosten nur wenige Hundert Euro. Wenn das Schwimmbad in die Erde eingelassen ist, lässt es sich auf den ersten Blick kaum von einem gemauerten Schwimmbecken unterscheiden.

GFK und Polyesterpools

Diese Schwimmbecken werden bereits vorgefertigt geliefert. Sie gehören zur Kategorie der Fertigpools. Auf der Homepage des Herstellers oder Verkäufers suchen Sie sich aus, welches Modell Ihnen am besten gefällt. Zur Vorbereitung der Installation müssen natürlich zuerst die Baugrube und die Anschlüsse für die Pooltechnik ausgehoben bzw. angelegt werden. Das Schwimmbecken kann schnell aufgestellt und mit Wasser gefüllt werden. Da das Material korrosionsbeständig und unempfindlich gegen Wasser ist, haben diese Poolarten eine lange Lebensdauer. Allerdings müssen Sie sich bei der Bestellung mit den angebotenen Standardmodellen des Herstellers zufriedengeben. Falls Sie einen Pool nach Ihren eigenen Vorstellungen möchten, können Sie eine Sonderanfertigung bestellen. Diese ist aber erheblich teurer als das Standardmodell.

Styropor Schwimmbecken

Dabei handelt es such um Schwimmbecken, die aus Styroporsteinen gebaut werden. Im Grunde genommen ist ein Styropor Swimmingpool nichts anderes als ein gemauertes Becken. Anstelle der Ziegelsteine werden Steine aus Styropor verwendet, die ineinander gesteckt und mit Beton gefüllt werden. Die Styroporsteine werden verdichtet. Sie sind robust und elastisch zugleich. Den notwendigen Halt verleiht ihnen eine Armierung aus Baustahl. Die fertigen Beckenwände werden mit Folie abgedichtet und mit Magerbeton hinterfüllt, um ihnen Stabilität und Dichtheit zu geben. Styropor Schwimmbecken sind vor allem bei Heimwerkern sehr beliebt, weil sie sich gut zum DIY-Bau eignen. Die Steine sind leicht und lassen sich mit Werkzeugen wie Messern und Sägen gut bearbeiten. Mit Folie abgedichtet hält so ein Styropor Schwimmbad viele Jahre. Der Bau erfordert jedoch einigen Aufwand, vom Ausheben der Baugrube bis zum Anbringen der Armierung und dem Gießen des Betons.

Edelstahlpool

Der Edelstahlpool ist das Spitzenprodukt unter den Fertigbecken. Das Schwimmbecken wird in einem Stück aus rostfreien, korrosionsbeständigen Edelstahl geformt. Der Edelstahlpool wird fix und fertig ab Werk geliefert. Er muss nur noch ins Erdreich eingelassen werden und kann dann mit Wasser befüllt werden, nachdem die Technik angeschlossen wurde. Ein Edelstahlpool ist sehr langlebig. Aufgrund der hohen Materialkosten ist er jedoch auch sehr teuer.

Gemauerter oder betonierter Swimmingpool

Schwimmbecken dieser Art sind der Klassiker unter den Poolarten. Ihr Bau erfordert einen großen Aufwand, sowohl finanziell als auch was Zeit, Kraft und Kenntnisse anbelangt. Wenn sie jedoch erst einmal fertiggestellt sind, erfordern sie im Unterschied zu anderen Poolarten nur eine relativ geringe Wartung. Sie haben eine fast unbegrenzte Lebensdauer, vergleichbar mit der eines Hauses.

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Frau stützt sich im Pool auf den Beckenrand mit den Händen

Welcher Swimmingpool passt zu Ihnen?

Das kommt ganz auf Ihre persönliche Situation an. Wohnen Sie zum Beispiel zur Miete oder haben das Grundstück gepachtet, kommt nur ein Aufstellbecken infrage. Für einen Einbaupool benötigen Sie die Zustimmung des Vermieters. Wichtig ist auch, wie gut Ihre handwerklichen Fähigkeiten sind. Nicht umsonst gehören Stahlwandbecken zu den beliebtesten Poolarten. Sie überzeugen durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zur Installation ist nur ein geringer Aufwand erforderlich. Trotz seiner leichten Bauweise hält ein Stahlwandbecken mehrere Jahre und kann auch im Winter stehen bleiben. Wenn die Folie regelmäßig erneuert wird, hält ein Styropor Swimmingpool deutlich länger. Sein Bau erfordert aber mehr Aufwand. Ein Fertigbecken wie ein GFK Pool oder ein Edelstahlpool benötigt keine Folie, um das Wasser am Ausfließen zu hindern. Dafür ist es schwerer, die standardisierten Becken dem individuellen Geschmack anzupassen. Schauen Sie beim Vergleich nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf die Betriebskosten.

Worauf sollten Sie achten?

Bevor Sie sich einen Swimmingpool bestellen oder selbst bauen, ist es ratsam, sich um einige Dinge zu kümmern. Zu den wichtigsten gehört die Baugenehmigung. Zumindest für einen Einbaupool benötigen Sie die behördliche Genehmigung.
Entscheiden Sie sich für einen GFK Pool oder Edelstahlpool, dürfen Sie nicht vergessen, dass der Hersteller das Schwimmbad in einem Stück liefert. Das bedeutet, ein Tieflader und ein Kran müssen bis zum geplanten Standort des Swimmingpools gelangen können.
Für den Betrieb der Pooltechnik müssen elektrische Leitungen verlegt werden. Darüber hinaus werden Leitungen und Kanäle für Wasser und Abwasser benötigt.

Vorbereitung des Standorts

Selbst für ein größeres Aufstellbecken müssen Sie eine Stellfläche vorbereiten. Wasser hat ein großes Gewicht. Daher sollte der Swimmingpool auf einem soliden Fundament aus Beton stehen. Für andere Poolarten muss eine Baugrube ausgehoben werden. Dafür sind ein schweres Gerät und Fachkenntnisse erforderlich. Die Kosten für die Baugrube sind in den Kosten des Pools nicht enthalten.

Welches Zubehör ist erforderlich?

Wenn Sie planen, einen Pool zu bauen, ist es nicht damit getan, ein Schwimmbad in den Garten zu setzen und mit Wasser zu füllen. Sie benötigen jede Menge Zubehör. Dazu gehört weit mehr als nur Folie zum Auskleiden des Beckens. Um das Wasser sauber zu halten, benötigen Sie eine Filteranlage inklusive Pumpe und eventuell eine Dosierungsanlage für Poolchemikalien. Eine Solarheizung darf auf keinen Fall fehlen. Mit ihrer Hilfe können Sie die Badesaison pro Jahr um mehrere Wochen verlängern. Unverzichtbar sind auch eine Beleuchtungsanlage und Poolabdeckung. Letztere verhindert, dass zu viel Schmutz ins Wasser gelangt. Je nach Ausführung ist eine Poolabdeckung eine wichtige Sicherheitsmaßnahme, die verhindert, dass Kinder oder Haustiere aus Versehen in den Pool fallen können.

Sparen mit Komplettsets

Wie Sie sicher festgestellt haben, gehört eine Menge dazu, einen Pool im Garten zu installieren. Besonders Anfänger geraten durch die Vielfalt des Angebots in Verwirrung. Komplettsets sind eine gute Lösung des Problems. In einem Komplettset für den Poolbau sind nicht nur die Bauelemente, sondern das gesamte notwendige Zubehör enthalten, das für den Swimmingpool benötigt wird. Das reicht von der Folie über die Poolabdeckung bis hin zur Filteranlage und Unterwasserscheinwerfern. Komplettsets haben Vorteile:
Sie sind günstiger als einzelne Teile
Alle Teile sind miteinander kompatibel. Damit sparen Sie nicht nur Geld, sondern auch Stress.

Der passende Pool für jeden Geschmack und jeden Anspruch

Es gibt eine große Zahl von Poolarten, die sich in vielen Eigenschaften grundlegend unterscheiden. Um das Schwimmbad zu finden, dass sich am besten für Sie eignet, ist es empfehlenswert, wenn Sie sich vor der Bestellung so gut wie möglich informieren. Berücksichtigen Sie bei der Auswahl nicht nur den Preis, sondern auch die Arbeit, die für die Installation erforderlich ist. Sie müssen entweder eine Baugrube ausheben oder zumindest eine Fundamentplatte vorbereiten. Weitere Punkte, die berücksichtigt werden müssen, sind die Baugenehmigung, die Installation der Pooltechnik und das Zubehör. Selbst versierte Heimwerker werden für die eine oder andere Arbeit einen Spezialisten hinzuziehen müssen. Elektrische Anschlüsse dürfen beispielsweise nur von Fachleuten installiert werden.
Die Zeit, die Sie auf die Recherche aufwenden, ist keine Verschwendung. Sie hilft Ihnen, passende Produkte zu finden und hilft Ihnen, Ihren Traumpool ohne Stress zu genießen und dort viele schöne Stunden zu verbringen.

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