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Kleine Sauna für zuhause anschaffen: Das sollten Sie beachten

24.04.2020 12:16 0 Kommentare

Sauna

Wenn es draußen kalt und ungemütlich ist, gibt es nichts Schöneres, als sich bei wohltuender Wärme ausgiebig zu entspannen. Besonders angenehm, behaglich warm und zugleich entspannend ist ein Aufenthalt in der Sauna. Gesundheitsbewusste Menschen, die regelmäßig saunieren, profitieren nicht nur von den angenehmen Aufenthalten bei intensiven Temperaturen, die den ganzen Körper durchdringen, sondern auch von einem Langzeiteffekt der Entspannung. Bei regelmäßigem Nutzen einer Sauna lohnt sich eine eigene kleine Sauna für Zuhause.

Warum lohnt sich die Anschaffung einer Sauna für zuhause?

Die Investition in eine Sauna oder Infrarotkabine kann vielfältige Gründe haben. Meistens steht das Bedürfnis, etwas für die eigene Gesundheit zu tun, im Vordergrund. Wenn Sie Ihr gesundheitliches Wohlbefinden verbessern möchten, genügt es nicht, nur einmalig oder in unregelmäßigen Abständen in eine öffentliche Saunaeinrichtung zu gehen.

Erst durch regelmäßiges Saunieren machen sich die gesundheitlichen Vorteile bemerkbar. Als Besitzer einer Sauna für Zuhause haben Sie jederzeit die Möglichkeit, ausgiebig zu saunieren, und das ganz ohne Zeitdruck. Sie können flexibel saunieren, ohne das Haus zu verlassen und zeitaufwendige Umwege auf sich nehmen zu müssen.

Oft ist es auch so, dass die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und Verkehrschaos auf den Straßen den Wohlfühlfaktor wieder zunichtemacht. Mit einer eigenen Sauna müssen Sie sich darüber keine Gedanken machen. Anstatt erst nach Hause fahren zu müssen, können Sie sich nach dem Saunagang in der Privatsphäre der eigenen vier Wände gleich Ihrer Körperpflege widmen.

Wobei insbesondere die Privatsphäre für viele Menschen ein entscheidender Grund für die Anschaffung einer Heimsauna ist. Für andere ist die langfristige Kostenersparnis das ausschlaggebende Argument. Mit einer Sauna für zuhause entfallen sämtliche Anfahrts- und Eintrittskosten. Im Laufe der Zeit zahlt sich die Anschaffung der Sauna oder Infrarotkabine somit wieder aus.

Vor- und Nachteile von kleinen Saunen

Eine kleine Sauna hat individuelle Vor- und Nachteile. Wobei die Vorteile eindeutig überwiegen und selbst skeptische Familienmitglieder oder Partner überzeugen dürften:

Vorteile

  • Kleine Saunen sind sehr preiswert in der Anschaffung und kostengünstig im Unterhalt.
  • Der Aufbau ist unkompliziert und kann ohne professionelle Hilfe zuhause durchgeführt werden.
  • Für den Anschluss einer kleinen Sauna genügt ein gewöhnlicher Stromanschluss.
  • Eine kleine Sauna nimmt zuhause wenig Platz in Anspruch und lässt sich dadurch in nahezu jedem Haus, Garten und selbst in Mietwohnungen integrieren.
  • Sie genießen ungestörte Privatsphäre, die in öffentlichen Saunen nicht gegeben ist.
  • Besonders hervorzuheben sind die gesundheitlichen Vorteile, die eine kleine Sauna zu bieten hat und diesbezüglich einer großen Sauna in nichts nachsteht. Die Muskeln entspannen sich, verschiedene Beschwerden werden gelindert, das Immunsystem wird gestärkt und der Körper wird über die Haut entgiftet.

Nachteile

  • Wegen ihrer geringen Größe bietet eine kleine Sauna nur wenig Platz.
  • Die Kabine und der Saunaofen müssen regelmäßig gereinigt werden, wodurch ein gewisser Arbeitsaufwand entsteht.

Welche Arten von kleinen Saunen für zuhause gibt es?

Saunen für Zuhause gibt es in unterschiedlichen Varianten. Grundsätzlich wird zwischen Saunen mit Trocken- und Heißluft, Saunen mit heißem Wasserdampf und Infrarotkabinen unterschieden:

In einer klassischen Trocken-Heißluft- oder auch finnischen Sauna herrschen 85 °C bis 110 °C. Die hohen Temperaturen in Kombination mit trockener Luft regen die Schweißproduktion an und unterstützen die Reinigung der Haut. Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt und das Risiko von Herzinfarkten und Schlaganfällen gesenkt. Beim Saunieren mit heißem Wasserdampf bei etwa 50 °C kommen insbesondere Asthmatiker auf ihre Kosten.

Der Wasserdampf befreit die Atemwege und lindert dadurch verschiedene Beschwerden. Auch auf die Haut wirkt sich der heiße Dampf positiv aus. So werden auf sanfte Weise abgestorbene Hautzellen und Mitesser entfernt. Nach dem Saunagang ist die Haut geschmeidig und frisch. Neben dem entgiftenden Effekt hat der heiße Dampf eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur.

Der Dampf wirkt krampflösend und schmerzlindernd. Auch in einer Infrarotkabine herrschen um die 50 °C. Diese entstehen allerdings nicht durch Hitze, sondern durch Strahlung. Durch die milderen Temperaturen ist ein Aufenthalt in einer Infrarotkabine von bis zu zwei Stunden Aufenthalt möglich.

1. Minisauna

Die sogenannte Minisauna setzt sich aus vier Wandelementen, einer Eingangstür, einer Sitzbank und einem Saunaofen zusammen. Zudem gibt es ein integriertes Belüftungssystem. Technisch unterscheidet sich die Miniausführung nicht von einer herkömmlichen Sauna für Zuhause. Sie verbraucht vergleichsweise allerdings deutlich weniger Energie.

Die Minisauna wurde für die Nutzung einer einzigen Person konzipiert. Je nach Größe der Kabine ist aber auch das Sanieren zu zweit möglich. Die kleinsten Modelle haben eine Grundfläche von nicht einmal einem Quadratmeter. Damit ist die Minisauna die kompakte Ausführung einer Heimsauna.

2. Heimsauna

Wer beim Saunieren eine bequemere Position einnehmen möchte oder die Sauna gern in Begleitung von Freunden oder mehreren Familienmitgliedern nutzen möchte, sollte eine klassische Heimsauna und damit ein etwas größeres Modell mit mindestens zwei Sitz- oder Liegebänken in Erwägung ziehen.

3. Infrarotkabine

Nicht jeder mag die hohen Temperaturen und die niedrige Luftfeuchtigkeit in einer herkömmlichen Sauna. Während der Körper in einer finnischen Sauna durch erhitzte Luft zum Schwitzen gebracht wird, basiert die Funktion einer Infrarotkabine auf Infrarotstrahlen.

Eine Infrarotkabine verfügt neben einer Sitzbank über eingebaute Infrarotlampen, die den gesamten Körper von allen Seiten bestrahlen. Der Unterschied zu einer herkömmlichen Sauna ist, dass der Körper die Wärme von Infrarotstrahlen schneller aufnehmen kann und die Luft nicht erst aufgeheizt werden muss. Das Saunieren in einer Infrarotkabine gilt als besonders verträglich und eignet sich besonders für Personen, die zu Kreislaufproblemen neigen.

Sauna

Welche Merkmale haben kleine Saunen?

Kleine Saunen für zuhause haben spezielle Merkmale, die sie von großen Saunen unterscheiden. Ein unverkennbares Merkmal ist die kompakte Größe. Hinzu kommt die Form der Kabine, die bei kleinen Saunen quadratisch oder eckig sein kann. Eine eckige Kabine bietet Ihnen beispielsweise die Gelegenheit, eine ungenutzte Wohnfläche optimal zu nutzen.

Die Anschaffungskosten sind vergleichsweise niedrig und durch die geringe Größe einer kleinen Sauna bleiben auch die Nebenkosten überschaubar. Der durchschnittliche Energieverbrauch liegt (bei regelmäßiger Nutzung) schätzungsweise bei 200 Euro im Jahr. Auch die unkomplizierte Inbetriebnahme einer Heimsauna ist ein nennenswertes Merkmal. Nach der Montage müssen Sie die Kabine nur noch mit der Steckdose verbinden. Und schon können Sie Ihren ersten Saunagang genießen.

Wie viel Platz benötigen Sie für eine kleine Sauna?

Das Aufstellen einer Heimsauna ist nur dann möglich, wenn zuhause genügend Platz vorhanden ist. Um den Platzbedarf für Ihre Sauna zu berechnen, können Sie sich an einer einfachen Grundregel orientieren: Pro Person wird mindestens 1 m² benötigt. Wenn die Sauna von 2 bis 4 Personen genutzt werden soll, kalkulieren Sie eine Grundfläche von etwa 4 m² ein. Falls Sie sich eine Liegefläche wünschen, um beim Saunieren komfortabel ruhen zu können, benötigen Sie eine Fläche von mindestens 1,80 m.

Welche Standorte eignen sich für den Aufbau einer Heimsauna?

Als geeignete Standorte für eine Heimsauna haben sich Dachböden, Keller und Gärten bewährt. Wenn Sie über ein großes Platzangebot verfügen, können Sie Ihre Saunakabine auch in einem separaten Raum unterbringen oder im Badezimmer integrieren. Wobei Letzteres voraussetzt, dass Sie Ihre Sauna bereits bei der Planung Ihres Badezimmers berücksichtigen.

In jedem Fall sollte die Wahl des Standortes sehr gut überlegt sein. Wichtig ist, dass entsprechende Strom- und Wasseranschlüsse vorhanden sind und der Raum gut belüftet ist. Außerdem ist es von Vorteil, wenn sanitäre Anlagen leicht zugänglich sind.

Was sollten Sie beim Kauf beachten?

Beim Kauf einer Sauna für Zuhause gibt es einiges zu beachten. Kleine Saunen sind in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Formen. Ein wichtiges Kaufkriterium ist der technische Aspekt. Vor dem Kauf sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie eine Kabine mit Saunaofen möchten oder eher zu einer Infrarotkabine tendieren.

Auch die Qualität der Sauna spielt beim Kauf eine zentrale Rolle. Ein sehr günstiges Angebot ist zwar verlockend, kann sich aber schnell als Fehlkauf erweisen, wenn sich herausstellt, dass das vermeintliche Schnäppchen qualitativ sehr minderwertig ist. Konzentrieren Sie sich deshalb nicht ausschließlich auf den Preis, sondern achten Sie stattdessen auf hochwertiges Material und eine optimale Holzstärke sowie eine gute Verarbeitung.

Was brauchen Sie für ein positives Heimsaunaerlebnis?

Neben einer Saunakabine mit integriertem Lüftungssystem sowie einer Sitz- oder Liegefläche benötigen Sie folgendes Zubehör:

Saunaofen – das Herzstück einer Sauna

Wenn Sie sich für eine Sauna mit Saunaofen entscheiden, benötigen Sie ein geeignetes Ofenmodell. In eine moderne Sauna passt am besten ein elektrischer Ofen, der mithilfe von integrierten Heizstäben die Wärme auf die Saunasteine überträgt. Die Saunasteine geben die Wärme als Strahlungswärme an den Raum ab. Mit einem Kombiofen, der zudem über einen Wassertank verfügt, können Sie Ihre Saunakabine zusätzlich mit Wasserdampf füllen.

Denken Sie bitte daran, dass der Anschluss eines Saunaofens ausschließlich von einem qualifizierten Fachmann vorgenommen werden muss. Falls Sie eine Gartensauna planen, haben Sie die Möglichkeit, einen holzbeheizten Saunaofen aufzustellen. Dieser muss vor der Inbetriebnahme jedoch von einem Schornsteinfeger abgenommen werden.

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Saunasteine – für echtes Saunafeeling

Für ein positives Saunaerlebnis und ein optimales Saunaklima ist die Verwendung von Saunasteinen unverzichtbar. Die Saunasteine speichern Wärme und geben diese an die Raumluft ab. Dabei entsteht eine angenehme Dampfbildung. Bei Saunasteinen handelt es sich um magmatisches Tiefengestein aus Granit, Diorit, Gabbro oder Peridotit. Die Steine werden der Größe nach auf dem Saunaofen geschichtet.

Utensilien für den Aufguss – Saunakelle & Kübel

Bei einem Aufguss werden die Saunasteine mit kaltem oder heißem Wasser übergossen. Das Wasser wird mithilfe einer hölzernen Saunakelle aus einem dazu passenden Saunakübel entnommen und portionsweise über die Steine gegeben. Durch das verdampfende Wasser wird die Luftfeuchtigkeit in der Kabine erhöht.

Sauna Zubehör

Saunaduft – für aromatische Dufterlebnisse

Durch die Verwendung eines Saunaduftes entfaltet sich ein angenehmer Duft in der Kabine, der den Wellnessfaktor beim Saunieren wesentlich steigern kann. Die erhältlichen Saunadüfte bestehen aus naturidentischen oder natürlichen ätherischen Ölen mit unterschiedlichen Duftvariationen. Beliebte Saunadüfte sind beispielsweise Lavendel und Sandelholz.

Was Sie außerdem benötigen:

  • 1 Bademantel
  • 1 großes Handtuch (zur Verhüllung für den Körper)
  • 1 weiteres Handtuch (zum Abtrocknen)
  • 1 Paar bequeme Badeschuhe
  • genügend Zeit

Pflegetipps für die Minisauna

In erster Linie soll eine Sauna natürlich für Entspannung und körperliches Wohlbefinden sorgen. Doch auch eine Sauna muss gut gepflegt werden, damit ihre Besitzer möglichst lange Freude am Saunieren haben. Schon während der Saunagänge können Sie sämtliche Pflegemaßnahmen vorbeugend unterstützen:

Tipp 1: Erst duschen, dann saunieren

Eine kurze Dusche vor dem geplanten Saunagang reinigt die Haut von Schmutz- und Kosmetikrückständen. Dadurch lassen sich Flecken auf dem Holz vermeiden, die beim Schwitzen schnell entstehen können.

Tipp 2: Handtuch verwenden

Um ganz sicherzugehen, dass sich keine schweißbedingten Rückstände im Saunaholz ablagern, ist es ratsam, ein Handtuch auf der Sitzbank auszulegen.

Tipp 3: Für Belüftung sorgen

Damit die angestaute Wärme nach dem Saunagang aus der Kabine entweichen kann, sollte die Tür weit genug geöffnet werden. Die Frischluft sorgt dafür, dass das Holz wieder atmen und gut trocknen kann.

Reinigung in einfachen Schritten:

  • Je nach Nutzungsintensität ist es hin und wieder erforderlich, die Flächen der Saunakabine mit einem angefeuchteten Lappen von oben nach unten abzuwischen.
  • Die Sitzbank wird mit einem leicht angefeuchteten Lappen gereinigt. Bei Bedarf kann hierfür ein speziell für die Reinigung von Saunen entwickelter Reiniger verwendet werden.
  • Die Bodenfläche wird mit einem Staubsauger abgesaugt oder alternativ mit einem Besen ausgekehrt.
  • Der Saunaofen muss in regelmäßigen Abständen mit einer Bürste und einem geeigneten Reinigungsmittel gereinigt und anschließend auf seine Funktionalität überprüft werden.
  • Aufgrund der Luftfeuchtigkeit im Innenraum kann es an den Tür-Scharnieren und am Schloss zur Entstehung von Rost kommen. Dem lässt sich mit gelegentlichen Ölen wirksam vorbeugen.

Was kostet eine kleine Sauna für zuhause?

Die Preise für kleine Saunen beginnen bei rund 500 Euro. Je nachdem, für welches Modell Sie sich entscheiden und welche Ausstattung Sie wünschen, gibt es nach oben viel Spielraum. So kann eine kleine Sauna auch 2.000 Euro und mehr kosten. Zusätzlich zum Anschaffungspreis entstehen beim Betrieb einer Sauna laufende Betriebskosten. Die Höhe der Kosten richtet sich nach dem Beheizungssystem, der Kabinengröße und der Bauweise.

Tipp: Die Stärke der Holzwände kann sich positiv auf die Betriebskosten auswirken. Dicke Wände können die Wärme besser halten als dünne Kabinenwände.

Mit einer Heimsauna gesünder leben

Für den Traum von einer Sauna für zuhause (oder einer Infrarotkabine) muss heutzutage niemand mehr lange sparen. Inzwischen gibt es praktische Bausätze, die sich einfach aufbauen lassen und Ihren Wünschen gerecht werden. Am einfachsten gelingt der Eigenbau mit einer Elementsauna. Diese besteht aus vorgefertigten Holzelementen, die mithilfe einer Aufbauanleitung zu einer Saunakabine zusammengesetzt werden.

Unabhängig davon, ob sie Ihre Sauna komplett vorgefertigt gekauft, selbst gebaut oder als Bausatz erworben haben - durch die Investition in eine Heimsauna profitieren Sie langfristig von zahlreichen gesundheitlichen Vorteilen für Körper, Geist und Seele. Mit einer ansprechenden Gestaltung der Umgebung sorgen Sie außerdem für das passende Ambiente und optimieren den Wohlfühlfaktor.

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