Wärmepumpe Wärmetauscher

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Die richtige Poolheizung verlängert Ihre Badesaison

Warum nicht den Pool länger nutzen? Sie benötigen lediglich die richtige Heizung, die es in Ihrem Pool so richtig gemütlich macht. Wie die Sonne angezapft werden kann, ist die Wärme ebenso aus der Außenluft, dem Grundwasser oder der Erdwärme für die Poolheizung zu gewinnen. Das ist eine absolut effiziente Lösung. Der nicht beheizte Pool bietet bei uns etwa 60 ? 80 Badetage. Ist es mal kein Jahrhundertsommer und er ist kalt und regnerisch, können es nur 20 Tage Badefreude werden.

Die entscheidenden Faktoren für die Auswahl der richtigen Poolheizung:

  • Haben Sie ein Frei- oder Hallenbad?
  • Wie warm soll die Temperatur des Beckenwassers werden, mit welchen Wärmebedarf rechnen Sie?
  • Ist die Lage des Beckens geschützt?
  • Wo ist der Wasseraufbereitungstechnik positioniert?
  • Wie und wofür wollen Sie das Schwimmbecken nutzen?
  • Können sie die Poolheizung mit der Hausheizung kombinieren?
  • Welche Investitionskosten und laufende Betriebskosten wollen Sie aufbringen?

Das Hallenbad im Keller hält die Temperaturen sicher länger als ein Bad im Freien, wird allerdings von der Sommersonne nicht warm. Die Leitungen zur Poolheizung sollten nicht zu lang werden und nah an der Aufbereitungsanlage installiert sein.

Der Poolwärmetauscher nutzt zwei Hydraulikkreise, die gegeneinander in einer Heizröhre verlaufen. Der primäre Kreis führt aufgewärmtes Wasser aus der zentralen Heizanlage, das einen Wärmetauscher spiralförmig durchläuft. Die Wärme gibt der primäre Kreislauf an das durchgeschleuste Poolwasser in den sekundären Wasserkreis ab und heizt damit Badewasser auf.

Sehr preiswert in den Unterhaltskosten ist beispielhaft eine energiesparende Pool-Wärmepumpe, die aus der Umgebungsluft die Wärme entzieht und sie an das Badewasser im Sekundärkreislauf abgibt. Praktisch sind dabei Poolwärmepumpen, die alleine oder in Verbindung mit einer Solaranlage oder der Zentralheizung genutzt werden können.

Welche Arten der Poolheizung gibt es?

Besonders rasch lässt sich auch im Winter das Badewassers erwärmen mit einem Pool-Durchlauferhitzer. Genutzt wird der Wasserkreislauf für die Filterung des Poolwassers mit der Poolpumpe. Der (energiefressende) Erhitzer wird der Filteranlage nachgelagert und das gefilterte Wasser läuft durch den Erhitzer, der auch mit Gas betrieben werden kann. Ein integriertes Heizelement erwärmt es und es fließt in den Pool zurück.

Der Wärmetauscher funktioniert wie in der beschriebenen Zweikreisanlage. Beim Anschluss an den Wasserkreislauf einer Zentralheizung, die mit Öl oder Gas betrieben wird, ist der Wärmetauscher sinnvoll einzusetzen. Mehr Energie wird benötigt, wenn der Wärmetauscher elektrisch betrieben werden muss. Am meisten Energie spart die Wärmepumpe, die auch in Kombination mit dem Wärmetauscher nutzbar ist. Wärmepumpen sind wegen der steigenden Energiekosten als alternative Energiequellen zu Hause immer attraktiver.

Für die Poolheizung sind die Wärmepumpen eine echte Alternative. Ihre Funktionsweise beruht auf einfachen ökologischen Prinzipien. Damit kommt gratis das gute Gewissen. Ein System mit Wärmepumpe besteht im Wesentlichen aus der Wärmequellenanlage, der Pumpe sowie einem Verteil- und Speichersystem. Das Kältemittel kann je Pumpenart verschieden sein. Es nimmt die Wärme von außen auf, um sie dort wieder abzugeben, wo sie gebraucht wird, zum Beispiel am Wärmetauscher. Die Wärmepumpe ist auch zum Kühlen zu nutzen.

Wegen der verschiedenen Wärmequellen sind unterschiedliche Varianten der Wärmepumpe im Angebot. Es gibt Luft/Wasser-Wärmepumpen, die Außenluft als Energiequelle nutzen. Sie arbeiten am besten bei hohen Außentemperaturen. Bei den niedrigeren Außentemperaturen sinkt der Wirkungsgrad einer Wärmepumpe. Luft/Wasserpumpen sind jedoch das ganzjährig eine solide Wärmequelle.

Wasser/Wasser-Wärmepumpen holen sich die Heizwärme aus dem Grundwasser. Dabei nutzen sie die im Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie. Für den ganzjährigen Einsatz muss genug Grundwasser bei niedrigen Temperaturen vorhanden sein.

Eine Sole/Wasser-Wärmepumpe ist sinnvoll, wenn jemand Erdwärme nutzen möchte. Dabei wandelt die Pumpe die Erdwärme mit Erdkollektoren oder -sonden über einen Wärmetauscher um in Wärme. Die Wärmepumpen der Markenhersteller sind moderne Modelle, die beispielhaft in Ein- und Zweifamilienhäusern und für Poolheizungen installiert werden, mit effizienten Leistungen von 1,7 bis 46 kW.

Wärmepumpe

Beim Pool sind Luft-Wasser Wärmepumpen eingesetzt. Luft-Wasser-Wärmepumpen entziehen der Außenluft die Wärme und leiten sie in das Poolwasser. Ist die Außentemperatur hoch, sind diese Wärmepumpe am effizientesten. Ist die Außentemperatur niedrig, sinkt der Wirkungsgrad der Pumpe. Die Luft/Wasserpumpen stellen ganzjährig eine solide Wärmequelle dar. Sie benötigen einen recht geringen Montageaufwand, haben einen hohen Wirkungsgrad, zum Beispiel bringen sie bei einem Anschlusswert von einem kW Strom bis zu sechs kW Heizleistung, das ist ein COP von 6 und die Betriebskosten bleiben dadurch gering. Ist aktuell die sinnvollste Art den Pool zu beheizen.

Der COP-Faktor ist die Leistungszahl einer Wärmepumpe. Sie wird für mechanische Kühl- und Heizanlagen genutzt. Die Abkürzung COP steht für ?Coeffiecient of Performance? und ist rechnerische Verhältnis der abgegebenen Heizleistung der Wärmepumpe zur aufgewendeten elektrischen Anschlussleistung des Verdichters. Die Leistungszahl hängt vom Betriebspunkt ab. Die Angabe der Leistungszahl reicht allein nicht aus. Eine Wärmepumpe erreicht mit geringer Temperaturdifferenz trotzdem eine hohe Effizienz und eine hohe Leistungszahl und während besonders die Luft/Wasser-Wärmepumpe zur Poolheizung weist beispielhaft an kalten Tagen lediglich eine niedrige Leistungszahl auf.

Der Verdampfer ist der Wärmeübertrager in den Wärmepumpen, die den erneuerbaren Energieanteil gewinnen. Er ist optimal für den On-Off Betrieb dimensioniert. In bivalenten Anlagen mit einer Dimensionierung von 80 Prozent der Jahresheizarbeit ist der Bivalenzpunkt (Schaltzeitpunkt) in der Regel bei etwa zwei Grad, das heißt für die Pumpe: Bei Temperaturen von zwei Grad braucht das System die gesamte Heizleistung von der Wärmepumpe dauerhaft. Eine On-Off-Wärmepumpe leistet das ohne Probleme, weil alle Komponenten optimal für diesen Betriebspunkt passen.

Die Auslegungskriterien der Wärmepumpe

Um eine Poolwärmepumpe für Ihren Pool optimal zu konfigurieren, brauchen Sie folgende Angaben:

  • Wo wohnen Sie?
  • Wie ist die Lage des Pools?
  • Ist der Pool abgedeckt?
  • Wie groß sind der Pool und die Wasseroberfläche?
  • Wie lang im Jahr wollen Sie den Pool nutzen?
  • Wie warm soll das Poolwasser werden?

Sie kennen nun die Kriterien für die richtige Dimensionierung und Auslegung Ihrer Poolwärmepumpe und können sie bei wellness4me passend berechnen lassen und Ihren Badespaß entsprechend verlängern.

Welche Vorteile und Nachteile bietet die Wärmepumpe?

Vorteile:
  • gleichbleibende Wassertemperatur unabhängig vom Wetter
  • verlängert die Badesaison
  • kostengünstige Beheizung
  • Inverter Wärmepumpen sind sehr leise und verbrauchen sehr wenig Strom
Nachteil:
  • für Beheizung wird Strom benötigt

Der Aufstellort

Ein idealer Aufstellort ist warm und zur Sonne gerichtet. Optimal ist die Ausrichtung Süd/Südöstlich

Die Poolwärmepumpe sollte bei der Gartenarbeit nicht stören, wie beispielhaft beim Rasen mähen. Deshalb macht es Sinn, sie auf dem Dach des Gartenhauses oder einer Garage zu montieren.

Die Installation

Für die Installation der Wärmepumpe benötigten Sie einen Bypass. Er lässt nicht die komplette Fördermenge der Filterpumpe zur Poolwärmepumpe fließen. Dadurch wird Poolwasser effektiver aufgeheizt. Er gewährleistet ferner eine problemlose Nachrüstung der Poolheizung in ein existierendes Filtersystem. Die Integration in ein Filtersystem ist notwendig, weil die Wärmepumpe lediglich bei einer laufenden Sandfilteranlage den Pool heizt.

Wärmepumpe in Verbindung mit der Zentralheizung

Öl- oder Gaskessel in der Zentralheizung in einem Alter von 15 oder 20 Jahren in Deutschlands Heizungskellern nicht selten. Da ist die Voraussetzung, sie mit einer Wärmepumpe für die Poolheizung zu kombinieren derzeit ideal: Das Geld ist günstig wie nie und bringt auf der Bank keine Rendite. Es liegt nahe, in eine Wärmepumpe als Heizung für den Pool zu installieren. Die alte Zentralheizung kann später erneuert werden.

Bei der Planung sollte feststehen, ob die Wärmepumpe spätere alleine arbeiten soll und in der Lage sein die Poolheizung zu leisten. Ist ein bivalenter Betrieb über die Lebensdauer der Heizungsanlage geplant, sollte die Wärmepumpe so dimensioniert werden aus wirtschaftlichen Gründen, um etwa 50 Prozent der Heizlast von Poolheizung und des Gebäudes abzudecken und so etwa 80 Prozent der Jahresheizarbeit leistet.

Unabhängig von der Wahl der Leistungsgröße einer Wärmepumpe heißt es: Wird ein bivalenter bzw. hybrider Betrieb gewünscht, sollte es auf jeden Fall eine On-Off-Wärmepumpe sein.

Die On- Off-Technik und die Inverter-Technik

Bis vor wenigen Jahren hatten die Wärmepumpen alle einen Verdichter, der mit einer konstanten Drehzahl lief. Bei älteren Öl- oder Gasheizungen ist die erzeugte Wärmeleistung meist größer als die, die wirklich im Gebäude benötigt wird. Reguliert wird die Vorlauftemperatur durch ein Ein- und Ausschalten des Wärmeerzeugers. Dabei heizt die Zentralheizung für einige Minuten mit voller Leistung, dann folgt ein Stillstand. Dieser Stop-and-Go Betrieb führt zu Wärmeverlusten, weil sich das System dauernd aufheizt und wieder abkühlt. Das ist einerseits nicht gut für die Effizienz und Langlebigkeit der Zentralheizung, andererseits optimal für die Langlebigkeit der Wärmepumpe. Sie hat den Vorteil, nach einem Start möglichst lange effizient zu arbeiten. Vergleichsweise ein Auto, das Sie überwiegend für Kurzstrecken nutzen, schneller als ein Langstreckenfahrzeug.

Seit Jahren gibt es bereits neben On-/Off-Wärmepumpen solche, die Ihre Heizleistung anpassen können an den tatsächlichen Wärmebedarf. Sie regulieren permanent sowie stufenlos die Drehzahl Ihres Verdichters. Das ist der Vorteil der Inverter-Technik oder der modulierenden Wärmepumpen. Des Weiteren haben dies Wärmepumpen einen positiven Nebeneffekt: Sie arbeiten im Teillastbereich effektiver als unter Volllast. Das bescheinigte ein Feldtest des Fraunhofer Institut: ?Wärmepumpen im Bestand?. Die teilnehmenden Wärmepumpen mit einer Inverter-Technik konnten überdurchschnittlich hohe Jahresarbeitszahlen erbringen zu den On-/Off-Geräten im Vergleich.

Speziell bei der Kombination mit einer Photovoltaikanlage in einer Solarheizung bringt eine variable Drehzahl den weiteren, entscheidenden Vorteil: Bei einer reduzierten Drehzahl sinkt ebenfalls die elektrische Leistungsaufnahme.

Eine Wärmepumpe mit starrer Drehzahl zieht Ihre Anschlussleistung von 3.000 Watt schubweise. Pausiert die Wärmepumpe, speist der Solarkontroller den größten Teil des Stroms aus der Solaranlage ins Netz. Läuft anschließend die Wärmepumpe wieder, muss der meiste Strom vom Energieversorger zurückgekauft werden. Ein Invertergerät, das eine gleiche maximale Leistung hat, läuft dauernd und zieht durchschnittlich nur etwa 1.500 Watt. Diese Leistung kann die Solaranlage zum großen Teil decken und nur wenig Strom muss aus dem Netz bezogen werden. Die Inverter-Technik erlaubt ebenso einen höheren Eigenverbrauch sowie einen besseren Grad der Unabhängigkeit.

Der Verdampfer einer Inverter-Wärmepumpe ist normalerweise für einen Betrieb bei etwa 30 bis 40 Prozent einer Wärmepumpen-Heizleistung und einer Außentemperatur von sechs Grad ausgelegt und deshalb kleiner dimensioniert. Eine wirtschaftliche bivalente Anlage wird deshalb so realisiert: Die leistungsgeregelte Wärmepumpe ist drehzahlgesteuert und stellt bereits bei moderaten Temperaturen, die um den Schaltpunkt liegen, Ihre hohe Leistung zur Verfügung. Wenn dann der Verdichter laut wird und die Verdampfungstemperatur sowie die Leistung Wärmepumpe sinken, ist der Verdampfer für eine häufige hohe Leistungsabgabe unterdimensioniert.

Mit einer größeren Inverter-Wärmepumpe lässt sich das Problem lösen. Sie läuft bei zwei Grad Außentemperatur effizient mit 30 oder 40 Prozent Teillast. Eine solche Inverter-Wärmepumpe ist einerseits etwas teurer und braucht mehr Platz als das optimal passende On-Off-Modell, andererseits kann die großzügig dimensionierte Pumpe gleich die gesamte Versorgung des Gebäudes und des Pools im monovalenten Betrieb realisieren.

Die Vorteile von Inverter-Wärmepumpen

Die flexible Regelung der Inverter-Wärmepumpen hat zahlreiche Vorteile:

Höhere Lebensdauer

Einer der Vorteil ist, die Inverter-Wärmepumpe erreicht eine höhere Lebensdauer. Normale Wärmepumpen werden zur Regelung der Heizmenge meist in kurzen Abständen ein- oder ausgeschaltet. Das erhöht Ihren Stromverbrauch im Gegensatz zu Inverter-Wärmepumpen erheblich. Sie laufen deutlich häufiger unter Volllast. Eine solche Belastung erfahren die Wärmepumpen mit Inverter-Technologie nicht

Hohe Laufruhe

Ein wichtiges, nerviges Kriterium nach der Anschaffung der Wärmepumpe ist oft die Lautstärke der Wärmepumpe. Die Vermeidung häufiger Ein- und Ausschaltung, sowie die Einhaltung einer konstanten Vorlauftemperatur, macht Inverter-Wärmepumpen sehr laufruhig. Sie geben nur wenig Betriebsgeräusche ab.

Effizienzsteigerung und Kostenersparnis

Die Inverter-Wärmepumpe wird auch modulierende Wärmepumpe genannt, weil Ihre Leistung immer auf ein Optimum moduliert wird. Bei hohem Wärmebedarf arbeitet sie stärker als bei geringem. Deshalb erreicht sie keine nie zu hohen sowie zu niedrige Temperaturen, die extra die Aus- oder Einschaltung erforderlich machen würden. Damit erhöht sich die Effizienz der Pumpe. Wärmepumpen mit Inverter-Technologie erreichen höhere Jahresarbeitszahlen und senken somit Ihre monatlichen Energiekosten.

Ein schnelleres Erreichen der Solltemperatur

Inverter-Wärmepumpen fahren besonders schnell an. Die gewünschte Vorlauftemperatur wird meist bis zu 30% rascher erreicht.

Exakte Beheizung

Des Weiteren haben die Wärmepumpen mit Inverter den Vorteil, Innenräume präziser zu temperieren, weil die Inverter-Wärmepumpe die erforderliche Leistung kontinuierlich an die gewünschte Temperatur des Poolwassers anpassen. Die herkömmliche Wärmepumpe muss sich jeweils an und abschalten, um die Temperatur zu regulieren. Sie ist erheblich Träger und ungenauer.

Heizstab nur zur Notversorgung

Bei geringen Außentemperaturen sinkt die konventionelle Wärmepumpe in Ihrer Leistung stark ab, weil sie ausgelegt ist auf einen Betrieb bei Standardtemperaturen. Deshalb müssen herkömmliche Wärmepumpen häufig mit einem zusätzlichen Heizstab ausgerüstet werden, der dann die erhöhte Heizlast besonders an kalten Wintertagen abdeckt. Ein Heizstab arbeitet allerdings ineffizient und verbraucht viel Strom. Die modulierenden Wärmepumpen mit Inverter-Technologie arbeiten hingegen häufig monovalent. Sie können ohne ergänzenden Heizstab betrieben werden. Mit Ihrer flexiblen Leistungsanpassung arbeiten die Inverter-Wärmepumpen selbst an kalten Tagen in einem optimalen Leistungsbereich. Sie kühlen im Sommer das Trinkwasser effizient. Wenn viele Hersteller in Inverter-Wärmepumpen dennoch Heizstäbe integrieren, fungieren diese hauptsächlich als Notversorgung, wenn an der Pumpe eine Störung auftritt. Sie kommen meist nicht zum Einsatz.

Höherer Eigenverbrauch in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage als Solarheizung

Im Betrieb normaler Wärmepumpen ohne Inverter, die kombiniert werden mit einer Photovoltaikanlage gibt es oft Schwierigkeiten. Die Wärmepumpen ohne Inverter haben eine starre Drehzahl. Sie beziehen schubweise Ihre Anschlussleistung. So pendeln Sie im Betrieb dauernd zwischen Höchstleistung und Ausschaltung. Bei der Ausschaltung geht mehr Solar-Strom ins Netz. Arbeitet die Wärmepumpe auf voller Leistung, wird Ihr Bedarf in der Regel nicht komplett aus der Photovoltaikanlage gedeckt und teurer Strom muss vom Energieversorger bezogen werden. Die modulierenden Wärmepumpen eignen sich deshalb besonders für die Kombination mit Photovoltaik, weil sie mit reduzierter und flexibler Drehzahl sowie dauernd mit niedrigerer Leistung laufen. Diese Leistung wird normalerweise zu einem erheblich größeren Teil von der PV-Anlage gedeckt, als bei der Wärmepumpe ohne Inverter. Dadurch erhöht sich Ihr Eigenverbrauch an Solarstrom deutlich.

Die Pool-Solaranlage

Mit einer Solarheizung entlastet die Natur sowie das eigene Portemonnaie. Meist werden Solarabsorber als Poolheizung eingesetzt, die die Sonnenenergie bündeln und sie als Wärme in das Poolwasser abgeben. Dazu werden die Solarabsorber in den Poolwasser-Filterkreislauf integriert. Alles abgepumpte sowie gefilterte Badewasser läuft durch die Absorber und werden dabei durch die Sonne erwärmt. Im Anschluss läuft es zurück in den Pool.

Die Solaranlage ist:

  • schnell installiert
  • und einfach in der Bedienung
  • umweltfreundlich
  • und nach dem Kauf ohne extra Kosten

Zum Beispiel ist auch eine Pool-Plane zur Solarheizung erhältlich für eine angenehme Erwärmung durch Sonneneinstrahlung.

Die Plane ist:

  • nützlich als Zubehör zur Erhöhung der Wassertemperatur
  • sie schützt gleichzeitig vor Verschmutzung
  • und ist in Kombination mit anderer Heizung beim Pool sinnvoll

Die Solarplane liegt bei Nicht-Verwendung eines Pools auf der Wasseroberfläche. Sie braucht deshalb keinen extra Platz im Garten. Sie schützt das Wasser vor Verschmutzung. Die Plane nimmt die Wärme vom Sonnenlicht auf und leitet sie an das Wasser weiter im Pool. Sie kaufen die Plane als Poolheizung passend in der Größe oder Sie schneiden sie passend zurecht.

Absorberanlage: Das Schwimmbadwasser fließt direkt hindurch

Die Poolheizung mit Solar-Technik liefert kostenlose Energie nach der Eingangsinvestition, vorausgesetzt die Sonne scheint. Installiert wird die Poolheizung mit Solarabsorber mit einem Ständer und ist zur Sonne ausgerichtet. Die Solarabsorber werden alternativ Solarmatten genannt. Sie wandeln die Energie aus der Sonne um in Heizkraft und funktionieren unabhängig. Eine Erwärmung des Wassers im Pool ist damit CO2-neutral. Die Solarabsorber brauchen im Garten Platz und sind deshalb optisch nicht jedermanns Sache. Dabei lassen sich mehrere Geräte verbinden, um eine höhere Leistung bei der Poolheizung mit der Solar-Technik zu erzielen.

Das Poolwasser fließt in die Solarheizung über einen Solarschlauch. Es wird damit aufgeheizt und ein Verbindungsschlauch bringt es zurück in den Pool. Angeschlossen ist der Schlauch zwischen Filterpumpe und Beckeneinlaufdüse.

Die Maße lassen sich einfach berechnen: Wenn der Pool abgedeckt ist, muss die Fläche der Absorber etwa 50 bis 70 Prozent betragen der Wasseroberfläche betragen. Bei einem Swimmingpool ohne eine Abdeckung brauchen Sie eine 100 Prozent Absorberfläche.

Die Kollektoranlage: Ein zusätzlicher Wärmetauscher ist notwendig

Der Solarkollektor ist für den Pool eine effektive Poolheizung. Er nutzt, wie die normalen Solarabsorber, zur Erwärmung des Poolwassers die die kostenlose Sonnenenergie.

Der Pool Solarkollektor ist erkennbar am geschlossenen Gehäuse sowie der transparenten oder der transluzenten Abdeckung. Der eigentliche Solarabsorber steckt in diesem Gehäuse. Damit ist die Heizleistung einerseits effektiver, andererseits ist der Absorber windgeschützt.

Die Funktionsweise der Solarheizung mit Sonnenkollektor

Die Sandfilteranlage saugt Poolwasser an und filtert es. Sie leitet es in den Pool zurück. Genau in diesem Rücklauf ist die Solaranlage im Bypass installiert.

Die eigentlichen Absorberbahnen stecken innen im Pool Kollektor. Scheint nun die Sonne auf diesen Kollektor, gibt es einen Hitzestau im Inneren. Die so gewonnene Wärmeenergie kann anschließend abgegeben werden an das durchfließende Poolwasser.

Fließt das Wasser immer schön langsam durch den Solarkollektor, heizt es sich bereits effektiver auf. Das Wasser, das durch die Poolheizung hindurch geflossen ist, wird integriert in den regulären Filterkreislauf und fließt wieder in den Pool.

Der Wärmetauscher

In den Wasseraufbereitungskreislauf ist der Wärmetauscher einfach zu installieren. Mit dem Wärmetauscher, in den Filterkreislauf integriert, wird das Poolwasser über Ihre Heizungsanlage jederzeit auf die gewünschte Temperatur erwärmt.

Wärmetauscher haben effektive Wärmeübertragungsfähigkeiten. Sie passen für die private Poolheizung und Schwimmbecken aller Größen. Die Modelle sind mit Heizkesseln, Wärmepumpen, Solarkollektoren und anderen Wärmequellen wie Wärmepumpen zu installieren. Die Wärmetauscher sind leicht sowie kompakt und beispielhaft im Geräteraum nahe der Filteranlage zu positionieren. Je höher die Leistung, umso mehr Leistung gibt der Wärmetauscher ab.

Als Material wird wegen der Einsatzbedingungen und der Korrosionsgefahr meist Edelstahl V4A oder Titan gewählt. Im Außenmantel findet sich die eingeschweißte Rohrschlange und eine Tauchhülse für den elektronischen Temperaturfühler.

Eigenschaften eines Wärmetauschers

Ein Wärmetauscher wird auch Wärmeübertrager genannt. Damit kann Energie von einem Material übertragen werden zum anderen, das ist fachlich eine Rekuperation. Das Besondere ist, die Flüssigkeiten kommen nicht miteinander in Kontakt. Die Wärme wird von einer Flüssigkeit übertragen, zum Beispiel über die Gebäudeheizung in öffentlichen Hallenbädern Anlagen sowie in privaten Pools.

Bei Freibädern sind Wärmetauscher effizient in Kombination mit Solarthermie eingesetzt, im privaten Bereich mach es Sinn, die Solaranlage zu nutzen für die Brauchwassererwärmung des Hauses und die Wärmepumpe in Verbindung mit der Hausheizung und für den Pool mit dem Solarabsorber einzusetzen. Der Wärmetauscher wird in den Heizkreislauf direkt und ungeregelt integriert.

Die Vorteile und Nachteile des Wärmetauschers

Vorteile:
  • kann den Pool das ganze Jahr sicher beheizen unabhängig vom Wetter
  • Abwärme und Solarwärme werden sinnvoll genutzt
  • Energieaufwendungen sinken
  • Heizkosten werden gesenkt
  • Wartungsfreundlichkeit und hohe Effizienz
Nachteil:
  • hohe Kosten für die Beheizung, falls ohne Wärmepumpe

Was kostet eine Poolheizung?

Die Kosten einer Poolheizung sind abhängig von vielen Faktoren wie vorher beschrieben:

Art der Heizung, Poolgröße, Temperatur und Art der Wasseraufbereitung.

Beispielkosten:

  • Wärmetauscher: 500,- bis 4.000,- Euro
  • Wärmepumpe: ab 1.000,- Euro
  • Solaranlage ab 2.000,- Euro

Welche Poolheizung lohnt sich für meinen Pool?

In dem meisten Fällen ist eine Wärmepumpe die richtige Wahl, sie lohnt sich fast immer. Aus Kostengesichtspunkten ist die Solaranlage optimal, wen Sie auf geringe Folgekosten Wert legen: die Heizung zum Nulltarif:

Überschlägig ergeben sich die Kosten pro kWh Wärmeenergie für die verschiedenen Heizungsarten im Vergleich:

  • Wärmepumpe: 2,9 Cent
  • Wärmetauscher Hausheizung fossil: 6,3 Cent
  • Wärmetauscher elektrisch: 23 Cent

Eine Erwärmung des Poolwassers mit fossiler Energie wie Öl oder Gas oder ein elektrischer Durchlauferhitzer ist aus Kostengründen wie aus Umweltgründen nicht sinnvoll. Die sinnvolle sowie kostengünstige Variante der Erwärmung Ihres Pools sind Wärmepumpen oder Solaranlagen. Die Wärmepumpen haben wir für unterschiedliche Kilowatt-Leistungen, auch mit Titan-Wärmetauschern, die sich für Salzwasser und Chlorwasser eignen, mit Schnellheizfunktion, der begehrten Inverter Technologie. Zum Teil sind Wifi-Module integriert oder optional bei uns erhältlich, sodass Sie mit Ihrem Handy die Einstellungen beeinflussen und kontrollieren können.